Unterstützung des Klimadialogs im Rahmen der regionalen Klimapartnerschaft mit dem Westbalkan - P+

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2169.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Harald Flohr 
  • Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Der Beitrag des regionalen Klimadialogs in und mit dem Westbalkan für die beschleunigte Umsetzung der Grünen Agenda ist erhöht.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    29.05.2024 - 30.06.2027
  • Aktuelles Projekt:01.07.2024 - 30.06.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41010 Umweltpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Länder des Westbalkans beschlossen im Jahr 2020 mit der Grünen Agenda, sich für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen. Jedoch setzen sie diese nicht einheitlich um. Viele Länder befinden sich in verschiedenen Beitrittsphasen in die EU und auf ihrem Weg zur grünen Transformation. Fachwissen und Erfahrungsaustausch fehlen und Entscheidungsträger*innen geben selten gemeinsame Erklärungen ab. Zudem werden bestehende Dialogformate und der Berliner Prozess, eine Initiative zur Förderung der regionalen Zusammenarbeit, nicht effektiv genutzt.

Ziel
Der regionale Klimadialog ist verbessert, wodurch die Staaten im Westbalkan die Grüne Agenda schneller und effizienter umsetzen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben integriert die Grüne Agenda für den Westbalkan (GAWB) in hochrangige Dialogformate. Dadurch sollen gemeinsame Entscheidungen der Westbalkanländer getroffen und die Grüne Agenda schneller umgesetzt werden.

Das Vorhaben

- nutzt bestehende Dialoge wie das Ministertreffen der Arbeitsgruppe des Regionalen Kooperationsrates und verbessert den Berliner Prozess, indem es Themen der Grünen Agenda einbindet.
- bezieht nationale und kommunale Entscheidungsträger*innen, die Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft, aber vor allem Frauen, aktiv mit ein.
- entwickelt regionale Dialogplattformen für eine faktenbasierte, gendergerechte und sozialökologische Transformation.
- fördert neue Kooperationsformen mit lokalen Beteiligten, Wissenschaftler*innen und Think Tanks, testet innovative methodische Ansätze und reagiert flexibel auf neue Themen der Grünen Agenda.

Das Vorhaben unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dabei, die Regionale Klimapartnerschaft mit dem Westbalkan zu koordinieren und eine Steuerungsstruktur einzurichten. Dies erleichtert es, sich mit wichtigen Akteur*innen auszutauschen, Partnerschaftsziele zu definieren und Fortschritte zu überwachen. Der Regionale Kooperationsrat fungiert als politischer Träger und koordiniert die GAWB-Umsetzung. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Contex
With the adoption of the Green Agenda in 2020, the Western Balkan countries decided to work towards greater sustainability. However, they are not implementing it in a uniform manner, as many countries are at different stages of their accession to the European Union and their path to green transformation. In addition, decision-makers rarely issue joint statements. Existing dialogue formats and the Berlin Process, an initiative to promote regional cooperation, are also not being used effectively.

Objective
Regional climate dialogue has been improved, resulting in the Western Balkan countries implementing the Green Agenda more rapidly and efficiently.

Approach
The project integrates the Green Agenda for the Western Balkans into high-level dialogue formats. This is intended to allow joint decisions to be made by the Western Balkan countries and the Green Agenda to be implemented more quickly.

The project:
Makes use of existing dialogues, such as the ministerial meetings held by the Regional Cooperation Council’s working group, and enhances the Berlin Process by incorporating Green Agenda topics
Actively involves national and municipal decision-makers, civil society, the private sector and, above all, women
Further develops regional dialogue platforms for a fact-based, gender-just and socio-environmental transformation
Promotes new forms of cooperation with local stakeholders, scientists and think tanks, tests innovative methodological approaches, and responds flexibly to new Green Agenda topics
The project supports the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) in coordinating the Regional Climate Partnership with the Western Balkans and establishing a steering structure. This makes it easier to engage in dialogue with key stakeholders, define partnership objectives and monitor progress. The Regional Cooperation Council (RCC) serves as the lead executing agency and coordinates the implementation of the Green Agenda for the Western Balkans.