Agenda 2030, Armut und Ungleichheit
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2146.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G410 Global Policy
- Ansprechpartner: Rhena Hoffmann rhena.hoffmann@giz.de
- Partnerländer: Sektorvorhaben
Zusammenfassung
- Ziele:
Unterstützung des BMZ, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Deutschl, mit Partnerländern und auf internationaler Ebene umzusetzen Ansatz und Leave no one behind (LNOB)
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:10 500 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2021.2004.6
Sektorvorhaben Agenda 2030, Armut und Ungleichheit
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 10.09.2012 - 31.08.2027 - Aktuelles Projekt:01.09.2024 - 31.08.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43010 Multisektorale Hilfe
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Mit der Agenda 2030 haben sich die Vereinten Nationen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) gesetzt. Dabei fordern sie jedoch andauernde Kriege, bewaffnete Konflikte, der Klimawandel, die wachsende soziale Ungleichheit und die wirtschaftliche Unsicherheit enorm heraus.
Die Halbzeitbilanz im September 2023 zeigte, dass nur etwa 15 Prozent der SDGs aktuell erreicht werden können. Armut in all ihren Formen zu beseitigen und Ungleichheiten zu reduzieren, bleibt dabei eine der größten Herausforderungen. Bei der Umsetzung der SDGs ist es zudem wichtig, niemanden zurückzulassen (Leave no one behind, LNOB), um die Ziele langfristig zu verankern.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) treibt die Agenda 2030 in Deutschland, mit Partnerländern und international voran. Die Bekämpfung von Armut und die Reduzierung von Ungleichheiten werden als eigenständige Ziele und für die Umsetzung der Agenda 2030 stärker in der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit ausgebaut. Das Umsetzungsprinzip LNOB wird in seiner Umsetzung gestärkt.
Das Vorhaben unterstützt das BMZ dabei, die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie zur Agenda 2030 kontinuierlich zu überarbeiten.
Zudem berät es das BMZ dazu, sich in Deutschland und international zu den SDGs zu positionieren, beispielsweise bei den Vereinten Nationen oder der Europäischen Union.
Das Vorhaben berät das BMZ außerdem darin, Ziele, Positionen und Strategien auszuarbeiten, um Armut zu bekämpfen und Ungleichheiten zu reduzieren. Ebenfalls entwickelt es Ansätze zur Umsetzung von LNOB weiter. Ergänzend dazu führt es in Kenia und Kolumbien Kooperationen zu innovativen Ansätzen der Ungleichheitsreduzierung fort.
Darüber hinaus unterstützt das Vorhaben das BMZ dabei, Politikinhalte und -prozesse in Deutschland und international vorausschauend zu analysieren und mitzugestalten.
Projektbeschreibung (EN)
Under the 2030 Agenda, the United Nations (UN) has set itself 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Yet continuing wars, armed conflicts, climate change, growing social inequality and economic insecurity are presenting the UN with huge challenges.
The mid-term review in September 2023 showed that only around 15 per cent of the SDGs can currently be achieved. Eliminating all forms of poverty and reducing inequalities remains one of the biggest challenges in this context. In implementing the SDGs, it is also important to leave no one behind (LNOB) to ensure that the results are sustainable in the long term.
The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) is driving the 2030 Agenda in Germany, with partner countries and at international level. In German and international development cooperation, greater emphasis is now being placed on fighting poverty and reducing inequalities as independent goals and in the context of implementing the 2030 Agenda. LNOB is being reinforced as an implementation principle.
The project supports BMZ in revising Germany’s Sustainable Development Strategy for the 2030 Agenda on an ongoing basis.
In addition, it advises BMZ on adopting positions on the SDGs in Germany and at international level, for example within the UN and the European Union.
The project also advises BMZ on developing goals, positions and strategies to fight poverty and reduce inequalities. It is also refining approaches to implementing LNOB. Moreover, it is continuing cooperation arrangements on innovative approaches to reducing inequality in Kenya and Colombia.
The project also supports BMZ in taking a forward-looking approach to analysing and helping to shape policies and political processes in Germany and at international level.