Water and Sanitation Policy – Innovations for Resilience (InnoBlue)

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2135.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G310 Energie, Wasser, Verkehr
  • Ansprechpartner: Dieter Rothenberger 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Ansätze der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zum Thema Wassersicherheit sind in der Öffentlichkeit und der politischen Debatte verankert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:11 355 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Ministry of Foreign Affairs (NEDA/DGIS) - alt bis 31.12.2011: 0Euro

  • Unilever Deutschland GmbH, Hamburg: 5 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2020.2147.5

    Wasserpolitik - Innovationen für Resilienz (WaPo-RE)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    27.10.2008 - 30.06.2027
  • Aktuelles Projekt:01.07.2024 - 30.06.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)


Ausgangssituation
Ein klimaresilientes Wassermanagement, der sichere Zugang zu Trinkwasser sowie eine zuverlässige Hygiene- und Sanitärversorgung bilden die Basis für Klimaanpassung und Klimaschutz, Gesundheit, Ernährungssicherheit, Frieden sowie widerstandsfähige Ökosysteme und Gesellschaften.
Laut der Vereinten Nationen (VN) haben weltweit 2,2 Milliarden Menschen keinen verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 3,5 Milliarden Menschen keine angemessene Sanitärversorgung. Bevölkerungswachstum und der Klimawandel belasten die Wasserverfügbarkeit und -qualität, während Verstädterung, industrielle und wirtschaftliche Entwicklungen sowie Landnutzungsänderung die Situation verschärfen.

Ziel
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verbessert die Wassersicherheit und sichere Sanitärversorgung – als Grundlage für Menschen, Ökosysteme und langfristige Wirtschaftsentwicklung.

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt das BMZ durch Beratung, Konzepte, Innovationen und Finanzierung. Die integrierten Ansätze fließen über deutsche und internationale Organisationen in Politikdokumente, Entwicklungsstrategien, Vorhabenplanungen und Investitionen ein. Gleichzeitig treibt es armutsorientierte und geschlechtergerechte globale Wasserziele und Allianzen voran und hebt Wasser als Resilienzmultiplikator hervor .
Neben einer sicheren Trinkwasser- und Sanitärversorgung will das Vorhaben die Verfügbarkeit von Wasser verbessern. Hierfür fördert es naturbasierte Lösungen für Klimawandelanpassung und -minderung sowie Biodiversität. Gute Regierungsführung, sowie Frauen und Mädchen im Wasserbereich zu beteiligen und systematisch zu stärken, stehen dabei im Fokus. So unterstützt das Vorhaben beispielsweise Konzepte zur Menstruationshygiene und vernetzt globale Akteure zu resilienter Sanitärversorgung.
Das Vorhaben trägt dazu bei, Konflikte um Wasser zu lösen, indem es verschiedene Handlungsträger*innen einbezieht. Es unterstützt Partnerschaften mit privaten Akteuren, der Zivilgesellschaft, den VN sowie der Europäischen Union, um die Wassersicherheit weltweit zu steigern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Background
Climate-resilient water management, safe access to drinking water and reliable hygiene and sanitation are the foundation for climate adaptation and mitigation, health, food security, peace and resilient ecosystems and societies.
According to the United Nations (UN), 2.2 billion people worldwide do not have reliable access to clean drinking water and 3.5 billion people do not have adequate sanitation. Population growth and climate change are putting pressure on water availability and quality, while urbanisation, industrial and economic development, and land use change are further exacerbating the situation.

Objective
The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) is improving water security and safe sanitation as a basis for people, ecosystems and long-term economic development.

Course of action
The project supports BMZ with expert advice, concepts, innovations and financing. The integral approaches are incorporated into policy documents, development strategies, project planning and investments via German and international organisations. At the same time, it promotes pro-poor and gender-equitable global water objectives and alliances, and highlights water as a resilience multiplier.
In addition to a safe drinking water supply and sanitation services, the project aims to improve the availability of water resources. It promotes nature-based solutions for climate change adaptation and mitigation as well as biodiversity. There is a focus on good governance and the participation and systematic empowerment of women and girls in the water sector. For example, the project supports concepts for menstrual hygiene as well as the global networking of key players for resilient sanitation.
The project contributes to resolving conflicts over water by involving a range of actors. It supports partnerships with private actors, civil society, the UN, and the European Union to increase water security worldwide.