Support of the reform and modernization process in the vocational education system of Uzbekistan II

Project details

  • Project number:2024.2124.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Responsible Organisational unit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Contact person: Matthias Klingenberg 
  • Partner countries: Uzbekistan

Summary

  • Objectives:

    The reformed vocational training and further education of skilled workers in Uzbekistan corresponds to the needs of the economy in selected key industrial sectors

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Ministerium für höhere und mittlere fachliche Bildung

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:6 000 000 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • 2019.2258.2

    Unterstützung des Reform- und- und Modernisierungsprozesses im beruflichen Bildungssystem Usbekistans

Follow-on project

  • not available

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    01.12.2020 - 31.12.2028
  • Actual project implementation phase:01.01.2026 - 31.12.2028

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

  • Democratic and inclusive governance

    Significant (secondary) policy objective

  • Inclusion and empowerment of people with disabilities

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    11330 Vocational training

Evaluation

not available

 

Project description (DE)

Das usbekische Berufsbildungssystem ist bisher unzureichend an den Bedarfen der Wirtschaft ausgerichtet. Die usbekische Regierung hat 2016 Reformen gestartet, die das Land zu einer sozialen Marktwirtschaft wandeln soll. Der Berufsbildung kommt hierbei eine wichtige Rolle zu, um die wachsende Zahl an jungen Usbek*innen auszubilden.
Usbekistan hat sich entschieden, das duale Ausbildungssystem nach deutschem Vorbild, das Theorie mit praktischer Arbeit verbindet, flächendeckend einzuführen. Daran muss sich die Wirtschaft beteiligen, die dazu aber bisher nur teilweise in der Lage und willens ist. In Kooperation mit deutschen Unternehmen, die in Usbekistan ansässig sind oder eine Zusammenarbeit im Land anstreben, sollen daher duale Ausbildungen modellhaft für verschiedene Wirtschaftsbereiche entwickelt werden.
Ziel: Die reformierte berufliche Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in Usbekistan entspricht in wichtigen Industriebranchen den Bedarfen der Wirtschaft.
Das Vorhaben schult usbekische staatliche Entscheidungsträger*innen – wie die des Ministeriums für Höhere Bildung, Wissenschaft und Innovation, des Ministeriums für Beschäftigung und Armutsreduzierung und des Instituts für die Entwicklung der Berufsbildung –, Fachver-bände sowie Industrie und Handelskammern zu einem modernen Berufsbildungssystem, dualer Ausbildung und moderner Bildungsverwaltung.
Es modernisiert sechs Berufsstandards, wie für Sozialarbeiter*innen sowie Kraftfahrzeugmechatroniker*innen, und die dazugehörigen Lehrpläne. Diese erprobt das Vorhaben in bis zu 15 usbekischen, technischen Berufsbildungseinrichtungen. Die Einrichtungen stattet es auch mit Ausrüstung aus, die für den Unterricht benötigt wird. Darüber hinaus baut das Vorhaben in Usbekistan zwei duale Studiengänge mit deutschen Partnerfachhochschulen auf und testet sie.
Das Vorhaben setzt außerdem Angebote der Berufsorientierung mit dem usbekischen Ministerium für Vorschul- und Schulbildung um.