STEP IN 2 EU - Unterstützung des EU-Beitrittsprozesses der Ukraine im Bereich Wirtschaft

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2122.0
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3900 Deutschland, Europa, Südkaukasus
  • Ansprechpartner: Hagen Ettner 
  • Partnerländer: Ukraine

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die wirtschaftspolitischen Voraussetzungen und Finanzierungs-möglichkeiten für die Integration ukrainischer Unternehmen in den EU-Binnenmarkt sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:39 700 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 12 000 000Euro

  • Norwegian Agency for Developement Cooperation (NORAD): 12 700 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    06.05.2025 - 31.12.2028
  • Aktuelles Projekt:01.04.2025 - 31.12.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15142 Makroökonomische Politik

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Der russische Angriffskrieg wirkt sich verheerend auf die ukrainische Wirtschaft aus: Kritische Infrastruktur wie Verkehrswege und Energieversorgung ist zerstört, Lieferketten sind unterbrochen, potenzielle Arbeitskräfte sind auf der Flucht und bisher wichtige Absatzmärkte für Produkte sind weggebrochen. Unternehmen können aufgrund der kriegsbedingten Risiken schwer Kredite aufnehmen und auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen hemmen die Wirtschaft.
Dennoch gibt es Chancen: Besonders die angestrebte Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) kann institutionelle Reformen fördern und wirtschaftspolitische Bedingungen verbessern. Der Zugang zum EU-Binnenmarkt kann Exporte steigern und die Ukraine für ausländische Investitionen attraktiver machen.

Ziel

Ukrainische Unternehmen profitieren von einem besseren Zugang zum EU-Binnenmarkt und unterstützen so die heimische Wirtschaft.

Vorgehensweise

Das Projekt arbeitet mit dem ukrainischen Wirtschaftsministerium, der Nationalbank und weiteren Verantwortlichen daran, nationale Strategien und wirtschaftliche Reformen für den EU-Beitritt zu erarbeiten und umzusetzen. Die Reformen kommen ukrainischen Unternehmen zugute, vor allem jenen, die auf dem EU-Markt aktiv sein wollen. Dabei organisiert das Projekt unter anderem Dialoge und Beratung für staatliche Vertreter*innen, Banken und Firmen.
Das Projekt schult regionale Organisationen, die die Wirtschaft fördern. Damit können sie Unternehmen in ausgewählten Branchen auf die Chancen und Anforderungen des EU-Binnenmarkts vorbereiten.
Der ukrainische Fonds für Unternehmensentwicklung (Business Development Fund, BDF) vermittelt zwischen internationalen Geldgebern, nationalen Banken und Unternehmen. Das Projekt bietet dazu Schulungen und praktische Unterstützung an, die die BDF-Angebote verbessern. Auch ukrainische Banken bildet es weiter, um den Zugang zu Finanzdienstleistungen für Unternehmen zu erweitern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

The impact of Russia’s war of aggression on the Ukrainian economy is devastating. Critical energy supply, transportation and other infrastructure has been destroyed, supply chains are disrupted, potential workers are fleeing and previously important sales markets for products have disappeared. Risks on account of the war make it difficult for companies to take out loans and the economy is hampered by the general politico-economic conditions.
Nevertheless, opportunities do exist. In particular, the sought-after membership in the European Union (EU) can promote institutional reforms and improve politico-economic conditions. Access to the EU domestic market can boost exports and make Ukraine more attractive for foreign investments.

Objective

Ukrainian companies profit from better access to the EU single market and thus support the country’s economy.

Approach

The project works with the Ukrainian Ministry of Economy, the National Bank of Ukraine and other responsible parties to develop and implement national strategies and economic reforms for EU accession. The reforms benefit Ukrainian companies, especially those that want to be active in the EU market. Among other things, the project organises dialogue formats and advice for government representatives, banks and companies.
The project provides training for regional economic development organisations. This helps companies in selected industries prepare for the opportunities and requirements of the EU single market.
The Ukrainian Business Development Fund (BDF) serves as a facilitator between international investors, domestic banks and companies. To this end, the project offers training and practical support to improve the offers of the BDF. It also provides further training for Ukrainian banks in order to expand access to financing services for companies.