Integrierter städtischer Wiederaufbau in der Ukraine

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2121.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3900 Deutschland, Europa, Südkaukasus
  • Ansprechpartner: Rahel Freist-Held 
  • Partnerländer: Ukraine

Zusammenfassung

  • Ziele:

    In ausgewählten Städten in der Ukraine ist die Umsetzung eines sozial gerechten, klimafreundlichen und resilienten städtischen Wiederaufbaus und Revitalisierung in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Neuen Leipzig Charta und der EU-Beitrittsagenda gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Entwicklung von Gemeinden und Territorien der Ukraine

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 650 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): 5 200 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    19.12.2024 - 31.01.2030
  • Aktuelles Projekt:01.02.2025 - 31.01.2030

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43030 Stadtentwicklung und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine beeinträchtigt in Städten nicht nur die kritische Infrastruktur, wie etwa die Energieversorgung. Auch soziale und wirtschaftliche Strukturen sind stark betroffen – dazu gehören etwa Schulen und öffentliche Räume. In der Stadt werden allerdings nicht nur Herausforderungen sichtbar, sondern auch neue Lösungen entwickelt, um gemeinsam mit Bürger*innen, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft zukunftsfähige Städte zu gestalten. Es fehlt jedoch an sozial gerechten, klimafreundlichen und widerstandsfähigen Ansätzen für den Wiederbau und die Belebung städtischer Räume.

Ziel

Die Ukraine fördert den sozial gerechten, klimafreundlichen und widerstandsfähigen Wiederaufbau ausgewählter Städte unter Berücksichtigung der Prinzipien der Neuen Leipzig Charta (NLC) und des Neuen Europäischen Bauhauses im Zuge des Beitrittsprozesses zur Europäischen Union (EU).

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt das ukrainische Ministerium für Entwicklung von Gemeinden und Territorien der Ukraine in der Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik. Dabei steht die Gemeinwohlorientierung im Mittelpunkt und eine integrierte Stadtentwicklung, die soziale, ökonomische und ökologische Ziele vereint.
Konkret agiert das Vorhaben in folgenden Bereichen:
- Es berät zur Modernisierung der Gesetzgebung für den städtischen Wiederaufbau im Einklang mit dem EU-Beitrittsprozess.
- Es unterstützt ausgewählte ukrainische Städte dabei, Modellprojekte für einen grünen und inklusiven Wiederaufbau zu entwickeln und bezieht dabei Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft ein. Dabei werden insbesondere die Klimarisiken, naturbasierte Lösungen, Bedürfnisse vulnerabler Gruppen und Geschlechtergerechtigkeit in der Stadtentwicklungspolitik berücksichtigt.
- Es fördert Lernangebote und Austauschformate für städtische Praktiker*innen, Planungsbüros und Fachverbünde, um gute Beispiele und Wissen zum grünen städtischen Wiederaufbau zu teilen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

Russia’s war of aggression against Ukraine not only disrupts essential urban infrastructure, such as energy supplies, but also severely impacts social and economic structures within cities, including schools and public spaces. Challenges are becoming particularly visible in urban areas, but so too are new solutions for creating sustainable cities, which are being developed in collaboration with citizens, civil society and the private sector. Currently, there is a lack of socially just, climate-friendly, resilient approaches to rebuilding and revitalising urban centres in Ukraine.

Goal

Ukraine is promoting the socially just, climate-friendly and resilient reconstruction of selected cities, incorporating the principles of the New Leipzig Charter (NLC) and the New European Bauhaus (NEB), as part of its European Union (EU) accession process.

Approach

The project supports the Ministry for Development of Communities and Territories of Ukraine with promoting a sustainable urban development policy, focusing on the common good and an integrated urban development approach that combines social, economic and environmental objectives.
The project works in the following areas:
- Advising on legislative modernisation for urban reconstruction in line with the EU accession process
- Assisting selected Ukrainian cities to develop model projects for inclusive, green reconstruction, involving civil society and the private sector in the process. Special attention is given to climate risks, nature-based solutions, the needs of vulnerable groups and gender equality in urban development policy
- Promoting learning opportunities and dialogue platforms for urban practitioners, planning bureaus, and sector networks with a view to sharing good practices and knowledge related to green urban reconstruction.