Kooperation öffentlicher Institutionen zur EU-Integration
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2109.7
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Gudrun Kramer gudrun.kramer@giz.de
- Partnerländer: Bosnien und Herzegovina
Zusammenfassung
- Ziele:
Die staatlichen Akteure auf nationaler, Entitäten- und kantonaler Ebene von Bosnien und Herzegowina sind besser in der Lage, die EU-Beitrittsverhandlungen zu führen
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Direktorat für EU-Integration BuH
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 500 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 24.04.2025 - 30.04.2028 - Aktuelles Projekt:24.04.2025 - 30.04.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die komplexe Verwaltungsstruktur von Bosnien und Herzegowina stellt eine Herausforderung für die effiziente Umsetzung der Politik und den Beitritt zur Europäischen Union (EU) dar. Das Projekt zielt darauf ab, das Wissen und die Verhandlungsfähigkeiten innerhalb der Institutionen zu verbessern, um die Erfüllung der EU-Anforderungen zu erleichtern. Um dies zu erreichen, unterstützt es Akteure der nationalen Regierung, der beiden Entitäten und des Brčko-Distrikts sowie der zehn Kantone des Landes mithilfe von Schulungen und dem Austausch untereinander. Darüber hinaus fördert das Projekt den strukturierten Dialog zwischen der Regierung und der Zivilgesellschaft. So wird die Beteiligung und Einbeziehung der Bevölkerung in die EU-Integrationsbemühungen des Landes gewährleistet.
Ziel
In Bosnien und Herzegowina sind die Akteure der nationalen Regierung, der Entitäten und des Brčko-Distrikts sowie der Kantone besser für EU-Beitrittsverhandlungen gerüstet.
Vorgehensweise
Zu den Maßnahmen des Projekts gehören:
- Beamte schulen: Das Projekt bietet gezielt Schulungen zu EU-Recht und EU-Finanzierungsinstrumenten an. Außerdem werden digitale Instrumente wie E-Learning-Module und Leitlinien verbessert.
- Koordinierung zwischen den Institutionen verbessern: Das Projekt unterstützt die Direktion für EU-Integration dabei, die Zusammenarbeit zwischen der nationalen Regierung, den Entitäten und den Kantonen zu verbessern. Dazu gehört auch die Anwendung digitaler Lösungen.
- Den Dialog mit der Zivilgesellschaft fördern: Das Projekt unterstützt einen Konsultationsmechanismus, über den staatliche und nichtstaatliche Akteure zusammenarbeiten können. Dies erhöht die Beteiligung der Zivilgesellschaft am EU-Beitritt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf geschlechtsspezifischen und sozialen Ungleichheiten.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Bosnia and Herzegovina’s complex administrative structure poses challenges for efficient policy implementation and accession to the European Union (EU). The project aims to enhance knowledge and negotiation skills within institutions to facilitate alignment with EU requirements. To achieve this, it supports actors of the national government, the two entities as well as Brčko district and ten cantons through training and peer exchanges. Additionally, it promotes structured dialogue between government and civil society ensuring participation and inclusivity in the country’s EU integration efforts.
Objective
In Bosnia and Herzegovina, actors of the national government, the entities, as well as the Brčko district and cantons are better equipped to conduct EU accession negotiations.
Approach
The measures of the project include:
- Training for public officials: The project provides targeted trainings on EU law and EU financing instruments. Moreover, it improves digital tools like e-learning modules and guidelines.
- Improving coordination between institutions: The project supports the Directorate for EU Integration with fostering cooperation between the national government, the entities and the cantons. This includes applying digital solutions.
- Fostering dialogue with civil society: The project supports a consultation mechanism, where state and non-state actors can interact. This increases participation of civil society in EU accession. A particular focus lies on gender and social inequalities.