Kreislaufwirtschaft durch fortschrittliches Abfallmanagement in Indonesien
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2082.6
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
- Ansprechpartner: Thomas Foerch thomas.foerch@giz.de
- Partnerländer: Indonesien
Zusammenfassung
- Ziele:
Für ausgewählte Wertstoffströme ist die Umsetzung der Roadmap zur Einführung der Kreislaufwirtschaft in Indonesien in Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren verbessert
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
BAPPENAS (Nationale Planungsbehörde)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:8 850 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 31.03.2025 - 31.03.2029 - Aktuelles Projekt:01.04.2025 - 31.03.2029
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
14050 Abfallwirtschaft und -entsorgung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
AUSGANGSSITUATION
Indonesien ist enorm herausgefordert, Müll – vor allem Plastikverpackungen – zu vermeiden und eine Kreislaufwirtschaft umzusetzen, die Abfälle weiterverwertet. Städte sammeln bislang nur etwa 40 Prozent der Abfälle regelmäßig. Verbliebene Plastikabfälle landen auf unkontrollierten Müllkippen oder verschmutzen die Umwelt und Meere.
Es fehlt an Gesetzen, um eine verpflichtende, erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) umzusetzen. Gleichzeitig braucht es besser entwickelte Anreize zur Müllvermeidung und -verwertung.
Fehlende finanzielle und institutionelle Kompetenzen der Städte und Gemeinden erschweren es zudem, dass diese ihre Aufgaben in der Abfallwirtschaft wahrnehmen können.
ZIEL
Für ausgewählte Abfälle wie Verpackungen, Restmüll und Elektroaltgeräte wird die Kreislaufwirtschaft in Indonesien besser umgesetzt. Öffentliche und private Verantwortliche arbeiten dazu besser zusammen.
VORGEHENSWEISE
Das Vorhaben arbeitet in den folgenden Bereichen:
- Es schult staatliche Vertreter*innen, damit sie den nationalen Fahrplan für die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy Roadmap) besser koordinieren und umsetzen können.
- Es berät Politiker*innen zu rechtlichen Bedingungen für eine EPR.
- Zudem berät es die indonesische Regierung, damit Behörden und Industrie zur Kreislaufwirtschaft enger zusammenarbeiten.
- Es schult regionale und lokale Verwaltungen fachlich darin, eine bessere Abfallwirtschaft zu planen und umzusetzen.
- Außerdem berät es öffentliche Verantwortliche darin, die Beschaffung von Sachgütern nach sozialen und ökologischen Kriterien zu verbessern, beispielsweise von Plastik- auf Glasflaschen in der Behörde umzustellen.
Weiterhin setzt das Vorhaben Aufklärungskampagnen um und fördert das Bewusstsein dazu, wie sich die unkontrollierte Entsorgung von Plastikverpackungen sozial und ökologisch auswirkt.