Grenzüberschreitende Wasserkooperation im unteren Mekong-Einzugsgebiet III
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2069.3
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
- Ansprechpartner: Benjamin Hodick benjamin.hodick@giz.de
- Partnerländer: Mekong River Commission, Kambodscha, Laos, Thailand, Vietnam
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Mekong River Commission ist besser in der Lage, ihre Kernfunktionen gemäß der Vientiane Deklaration im Unte-ren Mekongbecken unter Be-rücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels evidenzbasiert und anhand von konkreten Maßnahmen wahrzunehmen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Mekong River Commission
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2021.2241.4
Grenzüberschreitende Wasserkooperation im unteren Mekong-Einzugsgebiet II
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 25.05.2011 - 31.12.2027 - Aktuelles Projekt:01.01.2025 - 31.12.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
- Katastrophenrisikomanagement
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Hauptziel
CRS-Schlüssel
14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
70 Millionen Menschen leben im Mekong-Gebiet in Kambodscha, Laos, Thailand und Vietnam. Der Mekong und seine Zuflüsse sind essenziell für Nahrungsmittel, Energie und Trinkwasser. Ein Drittel der weltweiten Reisexporte stammt aus dieser Region und trägt zur globalen Ernährungssicherheit bei. Wirtschaftliche Entwicklung birgt jedoch das Risiko der Übernutzung der natürlichen Ressourcen. Der Klimawandel verschärft den Druck, während Wasserkonflikte die regionale Stabilität gefährden. Als wichtiger Handelspartner der Europäischen Union braucht es gemeinsame Strategien für langfristiges Wassermanagement.
Die Mekong River Commission (MRC) regelt seit 1995 die regionale Zusammenarbeit. Besonders bei grenzüberschreitenden Herausforderungen wie Dürren und Überschwemmungen kommt der MRC eine entscheidende Rolle zu.
Ziel
Die MRC bewältigt Klimawandelauswirkungen im unteren Mekong-Einzugsgebiet besser, und optimiert die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät die MRC dabei, ihre institutionellen Kompetenzen auszubauen sowie finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen, während sie ihre zentralen Aufgaben erfüllt. Gleichzeitig muss sie flexibel auf Umweltveränderungen reagieren. Die MRC richtet sich strategisch neu aus, um grenzüberschreitende Dienstleistungen zu verbessern und Lösungen zu fördern.
Ein eingerichtetes Netzwerk zur Umweltüberwachung (Umweltmonitoring) analysiert Daten zur allgemeinen Ökologie des Mekong-Beckens und soll in Zukunft sozioökonomische und ökologische Auswirkungen besser abschätzen. Ursachen für Wasserverschmutzung oder extreme Wetterereignisse sollen so frühzeitig erkannt und politische Entscheidungsträger unterstützt werden.
Mit Unterstützung des Vorhabens wurden in zwei Grenzregionen digitale Masterpläne für ein durch digitale Technologien verbessertes Wassermanagement erstellt. Die MRC steuert und koordiniert Investitionen in eine grüne Infrastruktur. Die Finanzierung erfolgt über internationale und nationale Mittel.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Seventy million people in Cambodia, Laos, Thailand and Viet Nam live in the Mekong region. The Mekong and its tributary rivers are a crucial source of food, energy and drinking water. One third of global rice exports come from this region, a significant factor in global food security. However, economic development is increasing the risk that natural resources are over-exploited. Climate change is exerting growing pressure, while water conflicts threaten regional stability. There is a need for joint strategies for long-term water management in view of the region’s role as an important trade partner for the European Union.
The Mekong River Commission (MRC) has been managing regional cooperation since 1995. It plays a crucial role in transboundary challenges such as flood and drought.
Objective
The MRC improves its management of climate change impacts in the Lower Mekong Basin and optimises cooperation between the member countries.
Approach
The project advises the MRC on extending its institutional capacities and achieving financial independence while fulfilling its core tasks. At the same time, the organisation must react flexibly to environmental changes. The MRC is realigning its strategies in order to improve transboundary services and promote good solutions.
A network for environmental monitoring has been established and is analysing data on the general ecology of the Mekong Basin. The aim is to improve the assessment of socio-economic and environmental impacts and thus enable early identification of the causes of water pollution or extreme weather events, for example, and provide support to policy-makers.
With support from the project, digital master plans have been prepared in two border regions for improving water management using digital technologies. The MRC steers and coordinates investments in green infrastructure. Financing is provided from international and national funds.