Gerechte, klimaresiliente Stadtentwicklung und Dezentralisierung in Sambia

Just, climate-resilient Urban Development and Decentralisation in Zambia

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2042.0
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Akbar Mohabat 
  • Partnerländer: Sambia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Ausgewählte Städte in Sambia sind besser in der Lage, Ansätze einer gerechten und klimaresilienten Stadtentwicklung umzusetzen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Cabinet Office: Management Development Division (MDD), (Unit: Decentralisation Secretariat DS)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:10 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2020.2095.6

    Förderung effizienter und transparenter lokaler Regierungsführung in Sambia

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    30.01.2012 - 31.03.2029
  • Aktuelles Projekt:01.04.2025 - 31.03.2029

Sonstige Beteiligte

  • ARGE INTEGRATION International

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15112 Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In Sambia ziehen immer mehr Menschen in die Städte, was diese stark herausfordert. Knappe Haushaltsmittel, komplizierte Vorschriften und ungeklärte Verantwortlichkeiten bei Planung und Bebauung führen zu unzureichender Stadt- und Siedlungsplanung. Das betrifft vor allem die provisorischen, armen Siedlungen in und um die Städte. Dort hat die Bevölkerung nur begrenzten Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen wie Abfallentsorgung, Frisch- und Abwasserversorgung oder einer sicheren Straßen- und Wegeplanung. Benachteiligte Gruppen wie Frauen, Kinder, Menschen mit Behinderungen und in Armut lebende Personen sind besonders stark betroffen. Zudem führt es zu Umweltverschmutzung und sozialen Problemen.

Ziel
In ausgewählten Städten Sambias gibt es eine sozial gerechtere und klimafreundlichere Stadtentwicklung, die beispielhafte Standards für das ganze Land entwickelt.

Vorgehensweise
Das Vorhaben berät ausgewählte Städte, eine soziale und klimafreundliche Stadtentwicklung zu planen, zu koordinieren und umzusetzen. Die Städte können so Entwicklungspläne aus der vorangegangenen Projektphase realisieren und um konkrete Finanzierungs- und Betriebskonzepte ergänzen.
Das Vorhaben fördert die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, staatlichen Institutionen, organisierter Interessenvertretungen und der Wirtschaft, um eine breite, soziale und zukunftsorientierte Entwicklung in Städten zu ermöglichen. Die Bevölkerung soll bei der Planung und Gestaltung mitbestimmen können und dadurch zugleich Vertrauen in die demokratischen Institutionen gewinnen. Auch traditionelle Autoritäten werden einbezogen.
Lokal erfolgreiche Ansätze sind musterhaft für andere Städte und fließen in die nationalen Rahmenbedingungen wie Gesetze und Leitlinien ein. Das soll zugleich zu einer verwaltungspolitischen Dezentralisierung führen.
Das Vorhaben ist Teil des Programms „Verantwortungsvolle Regierungsführung in Sambia" der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Sambia.

Stand: April 2025 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
In Zambia, increasing numbers of people are moving to cities, posing a major challenge for these urban centres. Tight budgets, complicated regulations and unclear responsibilities in planning and development result in a lack of adequate urban planning. This particularly affects temporary, poor settlements in and around cities. The population here has only limited access to public services such as waste disposal, fresh water and sanitation, and safe road planning. Disadvantaged groups such as women, children, people with disabilities and people living in poverty are especially hard hit. Environmental pollution and social problems also result.

Objective
Urban development in selected cities in Zambia is more socially just and climate friendly, setting best practice for the whole country.

Approach
The project advises selected cities on planning, coordinationng and implementationing of socially just and climate-friendly urban development. This allows the cities to realise development plans created in the earlier project phase and incorporate specific financing and operating arrangements into these plans.
The project promotes cooperation between civil society, governmental institutions, organised interest groups and business to enable broad-based, socially just and future-oriented development in cities. The project aims for the population to have a say in planning and design, bolstering promoting trust in democratic institutions. Traditional authorities are also involved in the project.
Locally successful approaches provide an example for other cities and feed into national aspects such as laws and guidelines. This should also result in administrative decentralisation.
The project is part of the ‘Responsible Governance in Zambia’ German development cooperation programme.

Last update: April 2025