Ernährungssicherung und Resilienzstärkung in Sambia plus (FANSER+)
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2040.4
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Dr. Martina Kress martina.kress@giz.de
- Partnerländer: Sambia
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Ernährungssituation und Resilienz armer ländlicher Haushalte, und insbesondere von Frauen und Kleinkindern, haben sich in ausgewählten Distrikten der Ostprovinz und der Provinz Luapula verbessert
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
National Food and Nutrition Commission
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:16 500 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 29.10.2024 - 31.03.2028 - Aktuelles Projekt:01.04.2025 - 31.03.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43072 Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
In Sambia leiden große Teile der Bevölkerung wegen unterschiedlicher Faktoren an Unterernährung: Hohe Armutsraten, unzureichender Zugang zu Gesundheitsdiensten, verunreinigtes Trinkwasser und Auswirkungen des Klimawandels wie Dürren und Überflutungen sind nur einige Beispiele. Diese Herausforderungen führen dazu, dass nährstoffreiche und erschwingliche Nahrungsmittel knapp sind. Zudem fehlt der Bevölkerung oft das notwendige Wissen über gesunde Ernährung oder Hygiene.
Erhalten Kinder in ihren ersten beiden Lebensjahren nicht genügend Mikronährstoffe, kann dies lebenslange und irreversible Auswirkungen auf ihre Gesundheit und Entwicklung haben. Sowohl das körperliche als auch das geistige Wachstum können beeinträchtigt sein. In Sambia leiden 32 Prozent der Kinder unter dieser Form der chronischen Unterernährung, mit schwerwiegenden Folgen für ihr eigenes Leben und die Wirtschaft des Landes.
Ziel
Die Ernährungssituation und die Resilienz armer Haushalte in ländlichen Gegenden, insbesondere von Frauen und Kleinkindern, wurden in ausgewählten Bezirken der Ostprovinz und der Provinz Luapula verbessert.
Vorgehensweise
Das Projekt fördert 75.000 Frauen im reproduktiven Alter, 20.000 Kinder unter zwei Jahren und 37.500 Männer aus demselben Haushalt. Es hat folgende Ziele:
• Wissen über Ernährung sowie über Trinkwasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung ausweiten – es werden dadurch Praktiken gefördert, die sowohl eine ausgewogene Ernährung als auch angemessene Hygiene- und Sanitärstandards gewährleisten. Durch Spargruppen verbessert das Projekt die wirtschaftliche Situation von Haushalten und trägt dazu bei, dass Entscheidungsprozesse geschlechtergerecht gestaltet werden.
• Die ganzjährige Verfügbarkeit von Grundnahrungsmitteln aus klimaresilienten Kulturen sowie von nährstoffreichen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln erhöhen.
• Dezentrale Regierungsstellen dabei unterstützen, wirksame Dienstleistungen rund um Ernährung zu gewährleisten.
Stand: März 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
In Zambia, large parts of the population suffer from malnutrition due to various factors: high poverty rates, insufficient access to health services, a lack of clean drinking water, and climate change impacts such as droughts and floods. These challenges result in a shortage of nutritious and affordable food. In addition, people often do not have sufficient knowledge about healthy nutrition or hygiene.
If children do not receive enough micronutrients during their first two years this can lead to lifelong, irreversible impacts for their health and development. Growth may be stunted both physically and mentally. In Zambia, 32 per cent of children suffer from this type of chronic malnutrition, with devastating effects on their personal lives and the economy.
Objective
The nutritional situation and resilience of poor rural households, especially women and small children, have improved in selected districts of Eastern Province and Luapula Province.
Approach
The project targets 75,000 women of reproductive age, 20,000 children under the age of two, and 37,500 men from the same households. It aims to:
• Improve knowledge on nutrition and WASH (Water, Sanitation, and Hygiene) to encourage practices that ensure a balanced diet as well as appropriate hygiene and sanitation standards. Through savings groups, the project seeks to improve the economic situation of households and it fosters gender equality in decision making.
• Increase the year-round availability of staple foods from climate-resilient crops as well as nutrient-rich plant- and animal foods.
• Support decentral government offices to ensure the effective provision of nutrition-related services.
Last update: March 2025