Globalvorhaben Partnerschaften für Nachhaltigen Handel
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2002.4
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung
- Ansprechpartner: Susanne Wolfgarten susanne.wolfgarten@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Bosnien und Herzegovina, Kenia, Kambodscha, Marokko, Mauretanien, Ukraine
Zusammenfassung
- Ziele:
In Ländern des globalen Südens verfügen staatliche und private Akteure über verbesserte Instrumente und Kompetenzen für die Weiterentwicklung des multilateralen Handelssystems im Sinne einer Just Transition.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Kein politischer Träger
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:7 772 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 2 967 000Euro
World Trade Organisation WTO: 5 000Euro
Vorgänger-Projekt
2021.2006.1
Allianzen für Handelserleichterungen
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 26.01.2021 - 31.12.2027 - Aktuelles Projekt:01.07.2024 - 31.12.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
33120 Handelserleichterung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Der internationale Handel fördert das Wirtschaftswachstum. In vielen Entwicklungsländern behindern jedoch komplexe Zollvorschriften und undurchsichtige Grenzverfahren die Handelsmöglichkeiten. Dadurch sinkt der Anreiz für internationale Investitionen. Darüber hinaus treffen klimatische Veränderungen vor allem Länder im Globalen Süden, die von natürlichen Ressourcen abhängen. Es braucht ein Umdenken, angepasste Ansätze und gerechtere multilaterale Handelssysteme, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen.
Ziel
In den teilnehmenden Ländern wurden Maßnahmen ergriffen, die den Handel erleichtern und zum Schutz von Klima und Umwelt beitragen.
Vorgehensweise
Das Projekt legt seinen Schwerpunkt darauf, das Übereinkommen über Handelserleichterungen der Welthandelsorganisation (World Trade Organization, WTO) umzusetzen und fördert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Wirtschafts- und Handelsverbänden sowie staatlichen Einrichtungen. Als Umsetzungspartner der Globalen Allianz für Handelserleichterungen bringt das Projekt Entwicklungsziele und wirtschaftliche Interessen miteinander in Einklang. Zu den Maßnahmen des Projektes gehören:
• Handelserleichterungen in verschiedenen Ländern in Afrika, dem Balkan, dem Mittleren Osten und Südostasien planen und umsetzen;
• Effizienz steigern und Kosten der zollrechtlichen Abfertigung senken, indem Verfahren und Handelsdokumente digitalisiert werden;
• Ein- und Ausfuhrverfahren in die am wenigsten entwickelten Länder (Least Developed Countries, LDC) vereinfachen, indem digitale Lösungen und Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft umgesetzt werden;
• Entwicklungsländer dabei unterstützen, ihre Interessen im multilateralen Handelssystem und in der WTO zu vertreten.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Trade between countries contributes to economic growth. In many developing countries, however, complex customs regulations and non-transparent border procedures hamper trading opportunities. This reduces incentives for international investments. In addition, climate change particularly affects countries in the Global South, which depend on natural resources. To address these challenges and to achieve the Sustainable Development Goals of the United Nations, a change in thinking as well as adapted approaches are required and multilateral trading systems need to become fairer.
Objective
In the participating countries, measures have been established that facilitate trade and protect the climate and environment.
Approach
The project focuses on implementing the Trade Facilitation Agreement of the World Trade Organization (WTO) and promotes cooperation between companies, business and trade associations as well as state institutions. As an implementation partner of the Global Alliance for Trade Facilitation, it aligns development objectives with economic interests. Project measures include:
• Planning and implementing trade facilitation in various countries in Africa, the Balkans, the Middle East and South-East Asia;
• Increasing efficiency and reducing customs clearance costs by digitising processes and commercial documents;
• Simplifying import and export procedures in least developed countries (LDCs) through digital solutions and public-private partnerships;
• Supporting developing countries in representing their interests in the multilateral trading system and in the WTO.