Stärkug der sozio-ökonomischen Partizipation von Frauen in Kismayo

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.4048.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Janne Kaiser-Tedesco 
  • Partnerländer: Somalia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die sozio-ökonomische Partizipation multidimensional armer frauengeführter binnenvertriebener, rückkehrender und Haushalte aufnehmender Gemeinden ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Planning, Investment and International Cooperation (MOPIIC) in Jubbaland, Somalia

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:8 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    06.06.2023 - 28.02.2027
  • Aktuelles Projekt:01.07.2023 - 28.02.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    16010 Soziale Sicherung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Rund 77 Prozent der somalischen Bevölkerung leben in multidimensionaler Armut. Sie sind also neben den finanziellen Mitteln auch in der Bildung, Gesundheit und dem Lebensstandard eingeschränkt. Besonders Frauen und frauengeführte Haushalte sind stark von Armut betroffen sowie wirtschaftlich und politisch ausgeschlossen. Soziokulturelle Normen und Geschlechterrollen sind dafür verantwortlich, dass die Rolle der Frau traditionell darin gesehen wird, Sorge- und Pflegearbeit zu übernehmen. Mädchen und Frauen erhalten daher häufig weniger Bildung.

Das Projekt arbeitet mit Frauen vertriebener und aufnehmender Gemeinden zusammen, die die alleinige Verantwortung für Kinder und weitere Familienmitglieder tragen. Ziel ist, eine dauerhaft stabile Lebenssituation der frauengeführten Haushalte zu schaffen.

Das Projekt verbessert die Fähigkeiten der Frauen, ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Es setzt dabei zielgruppenspezifische Qualifizierungskurse um und unterstützt Frauen, Kleinstunternehmen zu gründen.
Um die soziale Beteiligung zu stärken, unterstützt das Projekt Frauen dabei, Selbsthilfegruppen zu gründen und umzusetzen. In diesen können sich die Frauen zu ihren spezifischen Bedürfnissen organisieren und gemeinsam sparen.
Neben frühkindlicher Bildung für ihre Kinder bietet das Projekt außerdem grundlegende Rechen-, Lese- und Schreibkurse für Frauen an, um das Fundament für eine wirtschaftliche und soziale Teilhabe zu legen.
Damit die Maßnahmen langfristig wirken, bindet das Projekt ferner die lokale Regierung und andere Handlungsträger*innen ein, das Vorhaben umzusetzen und Lernerfahrungen zu erstellen und verbreiten.
Die Kombination von Maßnahmen, die unterschiedliche Armutsursachen angehen, ist auch als Graduierungsansatz bekannt. Er wurde von der Organisation BRAC entwickelt und hat sich bereits in diversen Ländern als wirksamer Ansatz der sozialen Sicherung gegen multidimensionale Armut erwiesen.