Sektorvorhaben Flucht
Projektdetails
- Projektnummer:2023.4047.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G210 Flucht, Migration, Rückkehr
- Ansprechpartner: Eva Diehl eva.diehl@giz.de
- Partnerländer: Sektorvorhaben
Zusammenfassung
- Ziele:
Der entwicklungsorientierte Ansatz des BMZ zu Flucht und Vertreibung auf nationaler und internationaler Ebene ist weiterhin wirksam
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:5 400 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2020.4070.7
Sektorvorhaben Flucht - Kooperation UNICEF
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 13.08.2014 - 31.07.2026 - Aktuelles Projekt:01.08.2023 - 31.07.2026
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Weltweit waren bis Mitte 2024 mehr als 120 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie mussten ihre Heimat verlassen, weil ihnen dort Krieg, Konflikte oder Verfolgung drohen. Die meisten Geflüchteten bleiben in ihrem Land oder suchen Schutz in Nachbarländern.
Diese Länder nehmen viele Menschen auf, stehen aber auch vor großen Herausforderungen. Oft fehlen Gesetze, die Geflüchtete schützen. Es gibt zu wenige Unterkünfte und Arbeitsplätze. Auch die Schulen können nicht alle Kinder aufnehmen.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat ein einzigartiges Instrument geschaffen, um schnell und gezielt zu helfen. Die Sonderinitiative „Geflüchtete und Aufnahmeländer" (SI GA) unterstützt weltweit Geflüchtete und aufnehmende Gemeinden. Hierbei spielen Themen wie soziale Sicherung, Arbeit, Bildung und psychosoziale Unterstützung eine wichtige Rolle – ebenso wie Klima, Geschlechtergerechtigkeit, die Teilhabe von Geflüchteten und Friedensförderung.
Ziel
Das Engagement des BMZ mit dem entwicklungsorientierten Ansatz zu Flucht und Vertreibung ist national und international verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät das Fluchtreferat des BMZ. Ziel ist es, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zu Flucht zu verbessern und international sichtbar zu machen. Wichtige Grundlagen dafür sind der Globale Flüchtlingspakt und das Globale Flüchtlingsforum.
Im Mittelpunkt der Beratung stehen Themen wie Beschäftigung, Gleichberechtigung der Geschlechter, soziale Sicherung, Bildung und psychische Gesundheit. Zudem fördert das Vorhaben die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR). Außerdem unterstützt es das BMZ dabei, die Inhalte der Sonderinitiative weiterzuentwickeln und ihre Wirkung zu zeigen. Darüber hinaus übernimmt das Vorhaben das Sekretariat für ein globales Netzwerk geflüchteter Frauen – das Aktionsnetzwerk für Frauen auf der Flucht.
Projektbeschreibung (EN)
Context
By mid-2024, more than 120 million people were displaced worldwide. They were forced from their homes due to war, conflict or persecution. Most displaced people remain in their own country or seek protection in neighbouring countries.
Host countries are taking in many people, but are facing enormous challenges.There are often no laws that protect displaced people, housing and jobs are in short supply and schools are unable to accommodate all the children.
The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) has created a unique instrument to help provide a targeted and swift response. The Special Initiative on Displaced Persons and Host Countries supports displaced people and host communities worldwide. Issues such as social protection, employment, education and psychosocial support play an important role here – as do climate, gender justice, the participation of displaced people and peacebuilding.
Objective
BMZ’s implementation of development approaches that address displacement has improved at national and international level.
Approach
The project advises the BMZ division for displacement. The aim is to improve German development cooperation on displacement and to boost international visibility. Key frameworks in this context are the Global Compact on Refugees and the Global Refugee Forum.
The advisory services focus on topics such as employment, gender equality, social protection, education and mental health. The project also promotes cooperation with important partners such as the UN Refugee Agency (UNHCR) and supports BMZ in the continued development of the special initiative and in demonstrating its impact. In addition, the project manages the secretariat of the Action Network on Forced Displacement, a global network of displaced women.