Natural Resources Stewardship Programme II (NatuReS II)

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2211.3
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1720 Grüne Transformation in Afrika
  • Ansprechpartner: Sarah Beerhalter 
  • Partnerländer: Afrika NA, Äthiopien, Tansania, Südafrika, Sambia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Stewardship-Multi-Akteurs-Partnerschaften sind als Instrument von Prozessen der Konsensfindung zu Just Transition in ausgewählten Wirtschaftszonen mit extremem Ressourcennutzungsdruck in Äthiopien, Sambia, Südafrika und Tansania etabliert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Zuständige Ministerien der Partnerländer

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:10 320 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.2091.1

    NatuRes: Natural Resources Stewardship Programme

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    20.12.2012 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:01.07.2023 - 30.06.2026

Sonstige Beteiligte

  • GITEC-IGIP GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    14015 Erhaltung von Wasserressourcen (einschließlich Datenerhebung)

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Knappe und übernutzte natürliche Ressourcen, z. B. Wasser, verursachen in Äthiopien, Sambia, Südafrika und Tansania soziale, ökologische und wirtschaftliche Risiken und führen zu Konflikten. Um die Ressourcen gerecht, effizient und klimaangepasst zu nutzen, müssen alle Gesellschaftsgruppen eingebunden werden. Nationale Entwicklungspläne in den Ländern konzentrieren sich darauf, die landwirtschaftliche und industrielle Produktion auszubauen. Wirtschaftswachstum geht dabei oftmals auf Kosten ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Alle betroffenen Akteure an Entscheidungsprozessen zur Ressourcennutzung zu beteiligen kann dazu beitragen, Konflikte um natürliche Ressourcen zu lösen und vorzubeugen. Partizipative Prozesse der Konsensfindung, durch die Ressourcenrisiken und -konflikte für alle Betroffenen gerecht gelöst werden, sind in den Partnerländern bisher kaum etabliert.

Ziel
Stewardship Multi-Akteurs-Partnerschaften sind in Äthiopien, Sambia, Südafrika und Tansania etabliert, um die Konsensfindung bei sozial-ökologischen Veränderungen zu unterstützen.

Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet mit dem Stewardship-Ansatz. Das bedeutet, dass alle Nutzer*innen Verantwortung für die vorhandenen natürlichen Ressourcen übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln, damit die Ressourcen nachhaltig verwendet werden. Das Projekt unterstützt dabei, Partnerschaften zwischen Handlungsträger*innen aus Privatwirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft aufzubauen. Es berät und moderiert zwischen den verschiedenen Akteur*innen und schafft eine Vertrauensbasis. So trägt es zu einer erfolgreicheren Zusammenarbeit bei und beugt Konflikten vor. Speziell Frauen und Gruppen am Rande der Gesellschaft werden dabei eingebunden. Die Partnerschaften identifizieren und entwickeln gemeinsam Maßnahmen, um natürliche Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Die Privatwirtschaft ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Das Projekt verbessert u.a. die Datengrundlage zur Nutzung natürlicher Ressourcen und trägt damit auch zu erhöhter Transparenz bei. Das Vorhaben ist eine Fortsetzung des Natural Resources Stewardship for Growth Programme (NatuReS).
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Content
In Ethiopia, Zambia, South Africa and Tanzania, scarce and overused natural resources, such as water, cause social, ecological and economic risks and lead to conflicts. In order to use resources fairly, efficiently and in a climate-adapted manner, all groups of society must be involved. National development plans in the partner countries focus on expanding agricultural and industrial production. Economic growth often comes at the expense of environmental sustainability and social justice. Involving all stakeholders in decision-making processes on resource use can help to resolve and prevent conflicts over natural resources. Participatory processes of consensus-building, through which resource risks and conflicts are resolved fairly for all those affected, have hardly been established in the partner countries to date.

Objective
Stewardship multi-stakeholder partnerships have been established in Ethiopia, Zambia, South Africa and Tanzania to support consensus-building in socio-ecological transformation processes.

Approach
The project works with the stewardship approach. This means that all users take responsibility for the available natural resources and jointly develop solutions to ensure that the resources are used sustainably. The project helps to build partnerships between stakeholders from the private sector, public administration, and civil society. It advises and moderates between the various stakeholders and creates a basis of trust. In this way, it contributes to more successful cooperation and prevents conflicts. Women and marginalized groups are particularly involved. The partnerships identify and jointly develop measures to use natural resources sustainably. The private sector is an important part thereof. The project also improves the data basis for the use of natural resources and thus contributes to increased transparency. It is a continuation of the Natural Resources Stewardship for Growth Program (NatuReS).