Feminismus in Aktion für Strukturelle Transformation (FAST)

FAST Féminisme en Action pour la Transformation Structurelle

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2204.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
  • Ansprechpartner: Constance Heinig-Augustini 
  • Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Armenien, Kolumbien, Deutschland, Ruanda, Tunesien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Beteiligte staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure in den 4 Partnerländern haben feministische Kernprinzipien strukturell berücksichtigt

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:10 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    18.10.2023 - 30.09.2027
  • Aktuelles Projekt:01.10.2023 - 30.09.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15160 Menschenrechte

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Das Globalvorhaben „Feminismus in Aktion für Struktuelle Transformation" (FAST) zielt darauf ab zu zeigen, dass Ansätze nach der Feministischen Entwicklungspolitik des BMZ echte transformative Veränderungen in der globalen Entwicklung vorantreiben können. Durch die Einbindung feministischer Ansätze in Projekte und Partnerschaften mit Regierungen und der Zivilgesellschaft in vier Partnerländern, legt FAST den Fokus auf Perspektiven und Fachwissen lokaler Akteur*innen. Gemeinsam werden Ansätze entwickelt, die kontextsensitiv und nachhaltig sind. Das Projekt legt großen Wert auf den Aufbau von Best Practices und den Austausch von Lernerfahrungen innerhalb der internationalen Zusammenarbeit. Durch die Interaktion mit lokalen Partner*innen und den Wissensaustausch über wirksame Methoden und bewährte Praktiken, sollen feministische Prinzipien innovativ und evidenzbasiert anwendbar gemacht werden und als Modell für zukünftige Projekte dienen. Fast möchte somit zeigen, dass feministische Politikgestaltung über die Theorie hinausgehen und spürbare Ergebnisse vor Ort liefern kann.
Basierend auf bestehenden Good Practices und deren Skalierungspotenzial wurden für jedes Land spezifische Sektoren als Interventionsbereiche ausgewählt, in denen Beratungsleistungen erbracht werden; in Armenien die Prävention geschlechtsbasierter Gewalt und Gender Data, in Kolumbien der Nexus von Frieden, Umwelt und Gender sowie Care-Arbeit, in Tunesien Erneuerbaren Energien und Good Governance sowie in Ruanda Good Governance sowie Gender Data.
Alle Länder verbindet dabei die Auseinandersetzung mit Data Feminism als zentralem Querschnittsthema. Ziel ist es, durch eine kritische Auseinandersetzung für die Wirkweise von Daten und die Implikationen für Geschlechtergleichstellung zu sensibilisieren. Die Ergebnisse werden im vorhabensinternen Knowledge-Hub aus vergleichender Perspektive analysiert, aufbereitet und für den Austausch auf globaler Ebene nutzbar gemacht.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

The Global Project "Feminism in Action for Structural Transformation" (FAST) aims to demonstrate that approaches of the BMZ’s feminist development policy can drive real transformative change in global development. By integrating feminist approaches into projects and partnerships with governments and civil society in four partner countries, FAST focuses on the perspectives and expertise of local actors. Together, context-sensitive and sustainable approaches are developed. The project places great emphasis on building best practices and fostering knowledge exchange within international cooperation. Through interaction with local partners and the sharing of effective methods and proven practices, feminist principles are to be applied innovatively and evidence-based, serving as a model for future projects. FAST seeks to show that feminist policymaking can go beyond theory and deliver tangible results on the ground.
Based on existing good practices and their scaling potential, specific sectors were selected for each country: Armenia focuses on gender-based violence prevention and gender data, Colombia on the nexus of peace, environment, gender, and further care work, Tunisia on renewable energy and good governance, and Rwanda on good governance and gender data.
All countries share a focus on data feminism as a key cross-cutting theme. The goal is to critically examine the role of data and its implications for gender equality. In the project's internal Knowledge Hub, the results are then analysed from a comparative perspective, processed, and made available for global knowledge exchange.