Unterstützung von Schutzgebieten als Beitrag zum Erhalt von Ökosystemleistungen

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2203.0
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
  • Ansprechpartner: Bastian Flury 
  • Partnerländer: Mongolei

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Rahmenbedingungen für die nachhaltige Entwicklung von Schutzgebieten sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Environment and Climate Change

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:14 680 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 8 680 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2118.0

    Unterstützung von Schutzgebieten als Beitrag zum Erhalt von Ökosystemleistungen

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    02.03.2012 - 31.07.2028
  • Aktuelles Projekt:01.03.2024 - 31.07.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Desertifikationsbekämpfung

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41030 Biodiversität

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Biodiversität der Mongolei ist entscheidend für ihre Wirtschaft und Kultur. Große Bereiche sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Klimawandel und Übernutzung bedrohen jedoch die Wälder und Artenvielfalt. Intensive Weidewirtschaft zerstört die Ökosysteme weiter und gefährdet Lebensgrundlagen wie Böden und Wasser.
Begrenzte Verwaltungskompetenzen für Schutz- und Nutzwaldgebiete, rechtliche Lücken und schwach entwickelte entwaldungsfreie Lieferketten in der Forstwirtschaft behindern den Natur- und Waldschutz. Die Waldfläche der Mongolei ist zwar groß, trägt jedoch kaum zur Wirtschaft bei.

Ziel
In ausgewählten Schutzgebieten werden umweltfreundliche, wirtschaftlich tragfähige und geschlechtersensible Schutzgebiets- und Waldbewirtschaftungskonzepte umgesetzt und von der Bevölkerung unterstützt.

Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt die Mongolei dabei, Wälder nachhaltig zu bewirtschaften und zu erhalten. Es trägt damit zur Vision 2050 der Mongolei und den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei.
Mit dem mongolischen Ministerium für Umwelt und Klimawandel (MECC) und wichtigen Interessengruppen treibt das Projekt Reformen zu Schutzgebieten und Forstwirtschaft voran. Es berät zu Gesetzen und Vorschriften, fördert Modelle, Wälder gemeinsam mit der Bevölkerung zu verwalten und eigenständig zu finanzieren, zum Beispiel durch grünen Tourismus. Darüber hinaus integriert es nachhaltige Lieferketten, wie zu Holzkohle, die lokales Einkommen sichern und Ökosysteme bewahren.
Das Projekt schult staatliche und privatwirtschaftliche Vertreter*innen in Forst- und Landwirtschaft und schärft durch Umweltbildung das Bewusstsein der Bevölkerung für Naturschutz.
In einer von der Europäischen Union (EU) zusätzlich finanzierten Komponente unterstützt das Projekt Landwirt*innen dabei, Produkte zukunftsfähig zu produzieren und zu verarbeiten. Umsetzungspartner dafür ist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Biodiversity in Mongolia is crucial to its economy and culture with large areas of the country designated as protected. However, climate change and overuse are threatening forests and biodiversity. Intensive pasture farming is further destroying ecosystems and endangering natural resources such as soil and water.
Nature and forest conservation is being hampered by limited administrative powers for protected and commercial forest areas, legal loopholes and poorly developed deforestation-free supply chains in the forestry sector. Mongolia's forest area is large, but it contributes little to the economy.

Objective
Strategies for managing protected areas and forests in environmentally friendly, economically viable and gender-sensitive ways are being implemented in selected protected areas and are being supported by the population.

Approach
The project supports Mongolia in sustainably managing and conserving forests, thereby contributing to Mongolia's Vision 2050 and the United Nations Sustainable Development Goals.
Together with the Mongolian Ministry of Environment and Climate Change (MECC) and key stakeholders, the project is driving forward reforms in protected areas and forestry. It advises on laws and regulations, promotes models for managing forests with the population and for financing them independently, for example through green tourism. It is also integrating sustainable supply chains, e.g. for charcoal, which can secure local incomes and preserve ecosystems.
The project is training public and private sector representatives in forestry and agriculture and uses environmental education to raise public awareness of nature conservation.
In a by the European Union (EU) additionally financed component the project supports farmers in producing and processing products in sustainable ways. The implementing partner here is the Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO).