Integration lokaler Perspektiven in die Umsetzung der Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit (WPS) in der Region der

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2200.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Soetkin Meertens 
  • Partnerländer: Afrika NA, Burundi, Kongo Dem. Rep., Ruanda, Uganda

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Einschlägige nichtstaatliche und zwischenstaatliche Akteure wurden in die Lage versetzt, lokale Perspektiven bei der Umsetzung der Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit (WPS) in den Mitgliedsstaaten der Internationalen Konferenz der Region der Großen Seen stärker zu berücksichtigen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Internationale Konferenz Große Seen

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:11 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    12.12.2023 - 31.12.2027
  • Aktuelles Projekt:01.01.2024 - 31.12.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15170 Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Region der Großen Seen in Afrika ist seit Jahrzehnten von bewaffneten Konflikten geprägt, die auf regionale und nationale Machtkämpfe, ethnische Spannungen und Ressourcenverteilung zurückgehen.
Frauen und Mädchen sind davon besonders betroffen. Daher ist es entscheidend, sie in Friedensprozesse miteinzubeziehen. Dort sind sie aufgrund ungleicher Machtverhältnisse und geschlechtsspezifischer Ungerechtigkeiten noch unterrepräsentiert. Lokale Frauenrechtsorganisationen wollen dies ändern, scheitern jedoch oft an mangelnder Finanzierung und schrumpfendem Einfluss.
Hier setzt die Agenda der Vereinten Nationen (VN) für Frauen, Frieden und Sicherheit an. Sie möchte die Rechte von Frauen und die Geschlechtergleichstellung fördern. Viele Mitgliedsstaaten der Internationalen Konferenz der Region der Großen Seen (ICGLR) haben nationale Aktionspläne, um die Agenda lokal umzusetzen. Zudem hat die ICGLR einen regionalen Aktionsplan entwickelt, um Frauen stärker an der Konfliktprävention und -lösung zu beteiligen.

Ziel
Die Länder in der Region der Großen Seen setzen die VN-Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit um. Sie binden dabei die Zivilgesellschaft besser ein und fördern die Rechenschaftspflicht von Entscheidungsträger*innen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet in drei Handlungsfeldern:
1. Es verbessert die organisatorischen und technischen Kompetenzen von lokalen Graswurzelorganisationen, um geschlechtersensible und menschenrechtsbasierte Friedensinitiativen zu planen und umzusetzen.
2. Es fördert die Advocacy- und Netzwerkarbeit von feministischen zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie ihren Zugang zu regionalen Entscheidungsräumen. Damit können sie lokale Perspektiven in die Politikgestaltung zur VN-Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit einbringen.
3. Es berät die ICGLR fachlich und technisch zu Monitoring und partizipativer sowie innovativer Datenerhebung, um ihre Rechenschaftspflicht, Nachhaltigkeit und Wirksamkeit zu fördern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The Great Lakes Region of Africa has for decades been subject to armed conflict due to regional and national power struggles, ethnic tensions and resource distribution.
Since women and girls are particularly hard hit by this situation, it is crucial to involve them in peace processes. There, they have been underrepresented owing to unequal power dynamics and gender-specific inequalities. Local women’s rights organisations aim to change this, but often fail due to their lack of funding and dwindling scope for action.
This is where the UN Women, Peace and Security Agenda comes in. It intends to promote women’s rights and gender equality.
Many member states of the International Conference on the Great Lakes Region (ICGLR) have national action plans for implementing the agenda at local level. ICGLR has also developed a regional plan of action to strengthen women’s participation in preventing and resolving conflict.

Objective
The countries in the Great Lakes Region are implementing the UN Women, Peace and Security Agenda. In so doing, they are involving civil society to a greater extent and promoting the accountability of decision-makers.

Approach
The project operates in three fields of activity:
1. It improves the organisational and technical skills of local grassroots organisations to plan and implement gender-sensitive and human rights-based peace initiatives.
2. It promotes the advocacy work and networking activities of feminist civil-society organisations and improves their access to regional decision-making forums, allowing them to incorporate local perspectives into UN Women, Peace and Security Agenda policies.
3. It advises ICGLR at professional and technical level with regard to monitoring and participatory, innovative data collection in order to promote the body’s accountability, sustainability and effectiveness.