Regionale Kooperation zur EU-Integration

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2191.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Gudrun Kramer 
  • Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die regionale Kooperation zwischen den Westbalkanländern wurde im Kontext der Beschleunigung des europäischen Integrationsprozesses verstärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:23 200 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 16 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2020.2238.2

    Förderung der EU Annäherung

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    23.08.2012 - 31.12.2028
  • Aktuelles Projekt:01.09.2023 - 31.12.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Westbalkanländer bereiten sich auf ihren Beitritt zur Europäischen Union (EU) vor. Um dieses Ziel zu erreichen und ähnliche Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, ist eine bessere regionale Zusammenarbeit erforderlich. Der Berliner Prozess hat den Dialog zwischen der EU und den Westbalkanländern gefördert. Die Region steht aber noch vor der Herausforderung, die Verwaltungskapazitäten und regionalen Partnerschaften zu verbessern.

Zudem werden die Fortschritte durch die begrenzte digitale Infrastruktur, den eingeschränkten Zugang zu digitalen Diensten und die unzureichende regionale digitale Zusammenarbeit gebremst. Diese Probleme müssen überwunden werden, um den digitalen Wandel und die Konnektivität im gesamten Westbalkan zu fördern. Beides sind wesentliche Faktoren für eine EU-Integration.

Ziel
Die regionale Zusammenarbeit auf dem Westbalkan ist fortgeschritten und beschleunigt den EU-Beitrittsprozess.

Vorgehensweise
Das Projekt
• unterstützt regionale Netzwerke – Außenministerien, für die EU-Integration zuständige Stellen, Strukturen des Instruments für Heranführungshilfe und Sekretariate parlamentarischer Ausschüsse. Es erarbeitet so gemeinsame Standpunkte zur EU-Integration und regionalen Zusammenarbeit, vor allem im Rahmen des Berliner Prozesses;
• legt gemeinsame Mindeststandards für Politik und Wirtschaft fest, um die EU-Integration zu beschleunigen und Fachkräfte in Partnerinstitutionen auszubilden;
• fördert eine regionale Dialogplattform, um Gleichstellung und Inklusion umzusetzen;
• fördert die digitale Infrastruktur, E-Governance und die Digitalisierung von Unternehmen im Rahmen der Komponente EU4Digital und ihrer Initiative WiFi4WB, die in Gemeinden des Westbalkans kostenloses öffentliches WLAN bereitstellt;
• unterstützt Montenegros abschließende Reformbemühungen im Hinblick auf die Komponente „EU Empower ME".
Die Komponenten „EU4Digital" und „EU Empower ME" werden von der EU kofinanziert. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The Western Balkans are working towards European Union (EU) accession. Achieving this requires better regional cooperation to address shared challenges. The Berlin Process has facilitated dialogue between the EU and the Western Balkans, yet the region still faces challenges in improving administrative skills and regional partnerships.

Additionally, limited digital infrastructure, restricted access to digital services, and insufficient regional digital cooperation hinder progress. Tackling these issues is critical for advancing digital transformation and connectivity across the Western Balkans, both essential for EU integration.

Objective
Regional cooperation in the Western Balkans has advanced, accelerating progress towards EU integration.

Approach
The project focuses on:
• Supporting regional networks – ministries of foreign affairs, EU integration bodies, Instrument-for-Pre-Accession structures, and parliamentary committee secretariats to develop joint positions on EU integration and regional cooperation, especially within the Berlin Process;
• Establishing shared minimum standards in politics and economics to accelerate EU integration and train specialists in partner institutions;
• Promoting a regional dialogue platform to address gender and inclusion issues.
• Advancing digital infrastructure, e-governance, and business digitalisation through the ‘EU4Digital’ component, including its WiFi4WB initiative, which provides free public Wi-Fi in Western Balkan municipalities;
• Supporting Montenegro’s final reform efforts via the ‘EU Empower ME’ component.
The two components ‘EU4Digital’ and ‘EU Empower ME’ are co-financed by the EU.