Sektorvorhaben Nachhaltige Wirtschafts- und Finanzsysteme

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2168.5
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung
  • Ansprechpartner: Dr. Karin Wedig 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Ansätze der Privatwirtschaftsentwicklung (PWE) zur Gestaltung der sozial-ökologischen Wirtschaftstransformation sind in den Maßnahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verankert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 350 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2026.2011.0

    Sektorvorhaben Nachhaltige Wirtschafts- und Finanzsysteme

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    20.12.2022 - 28.02.2029
  • Aktuelles Projekt:01.03.2023 - 28.02.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15142 Makroökonomische Politik

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Deutschlands Partnerländer stehen vor großen Herausforderungen: die Klima- und Biodiversitätskrise, die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, Schuldenkrisen sowie vorherrschende Armut und Ungleichheit. Die klassische Wirtschaftsförderung stößt dabei an ihre Grenzen. Die Wirtschaftssysteme der Länder müssen sich grundlegend sozial-ökologisch wandeln. Die sozial-ökologische Transformation steht dafür, dass sich die Wirtschaft klimaneutral sowie umwelt- und ressourcenschonend entwickelt. Gleichzeitig sollen alle Menschen - besonders Frauen - an der Wirtschaft teilhaben können. Die wirtschaftliche Entwicklung ist zudem entscheidend, um Armut und Hunger zu durchbrechen - schließlich schaffen Unternehmen Arbeitsplätze und Einkommen. Den gerechten Wandel (Just Transition) voranzutreiben, ist ein Anliegen der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Das Vorhaben berät das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dabei, die sozial-ökologische Wirtschaftstransformation in der bilateralen und internationalen EZ zu verankern. Der Fokus ist die Beratung, um den Wandel in zwischenstaatlichen Programmen umzusetzen. Themen sind eine langfristige Wirtschafts-, Struktur- und Industriepolitik, grüne Industriezweige und Geschäftsmodelle sowie die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen. So trägt das Vorhaben zu den entwicklungspolitischen Schwerpunkten des BMZ bei, vor allem zur Just Transition, der feministischen Entwicklungspolitik und dem Kampf gegen Hunger und Armut. Das Projekt fördert zudem internationale Netzwerke - wie das Donor Committee for Enterprise Development (DCED), die Green Growth Knowledge Platform (GGKP) und das Aspen Network of Development Entrepreneurs (ANDE). 

 

Projektbeschreibung (EN)

Germany's partner countries are facing major challenges: the climate change and biodiversity crisis, the consequences of Russia's war of aggression against Ukraine, debt crises, and widespread poverty and inequality. The traditional economic development approach is reaching its limits. National economies must undergo a fundamental socio-ecological transformation. A socio-ecological transformation provides for climate-neutral, environmentally-friendly and resource-saving economic development. At the same time, everyone should be able to participate in the economy, especially women. Economic development, with businesses creating jobs and income, is also crucial to overcoming poverty and hunger. Promoting this just transition is a focus of German and international development cooperation. The project advises the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) on anchoring a socio-ecological economic transformation in bilateral and international development cooperation. The focus is on advisory services that target change implementation in intergovernmental programmes. Topics include long-term economic, structural and industrial policy, green industries and business models, and women's economic empowerment. The project is thereby contributing to BMZ's development policy priorities, especially the Just Transition, feminist development policy and the fight against poverty and hunger. The project is also promoting international networks such as the Donor Committee for Enterprise Development (DCED), the Green Growth Knowledge Platform (GGKP), and the Aspen Network of Development Entrepreneurs (ANDE).