TUMI - innovative und gerechte Mobilität
Projektdetails
- Projektnummer:2023.2161.0
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G310 Energie, Wasser, Verkehr
- Ansprechpartner: Sasank Vemuri sasank.vemuri@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Brasilien, Kamerun, Kolumbien, Costa Rica, Indien, Kenia, Mexiko
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Voraussetzungen für die Einführung von integrierten Elektromobilitätslösungen aus Erneuerbaren Energien in Städten sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:31 419 810 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 11 300 000Euro
FCDO - Foreign, Commonwealth & Development Office (alt DFID): 6 419 810Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 15.03.2023 - 30.04.2028 - Aktuelles Projekt:01.05.2023 - 30.04.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
21010 Verkehrspolitik und Verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Mobilität ist eine Voraussetzung, damit sich Länder langfristig entwickeln können. Trends – wie die Verstädterung und Motorisierung – belasten jedoch vermehrt die Verkehrssysteme und die Luft. Global verursacht der Verkehr rund 24 Prozent der energiebezogenen Treibhausgasemissionen und ist daher wichtig für den Klimaschutz.
Die Pariser Klimaschutzziele und die Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen sind dabei nur mit einer global gerechten Verkehrswende umsetzbar. Obwohl es immer mehr technische Mittel wie E-Mobilität gibt, um Emissionen zu mindern, können die städtischen Verkehrssysteme im Globalen Süden ihre Klima- und Entwicklungsziele nicht erreichen.
Ziel
Gerechte und klimafreundliche Mobilität ist in ausgewählten Städten des globalen Südens gestärkt.
Vorgehensweise
Das Vorhaben fördert Konzepte und Maßnahmen, um eine global gerechte Verkehrswende voranzutreiben. Dazu ist es in folgenden Bereichen tätig:
Durch die „E-Bus Mission" der Transformative Urban Mobility Initiative (TUMI) berät und unterstützt es Städte weltweit dabei, Maßnahmen für klimafreundliche und gerechte Verkehrssysteme umzusetzen. Der Fokus der „TUMI E-Bus Mission" ist es, ausgewählte Städte bis 2025 durch technische Beratung dabei zu unterstützen, insgesamt 100.000 Elektrobusse für die Beschaffung vorzubereiten.
Mit der Komponente „MoVe Yaoundé", welche die Europäische Union mitfinanziert, verbessert das Vorhaben das nachhaltige Mobilitätsangebot in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns. Zum einen unterstützt es den Ausbau von Straßeninfrastruktur für Fußgänger*innen. Zum anderen unterstützt es dabei, die private Taxiwirtschaft zu professionalisieren. Das Vorhaben wird in enger Zusammenarbeit mit der französischen Entwicklungsagentur umgesetzt.
Es treibt ferner das bereichsübergreifende Fachwissen, das die global gerechte Verkehrswende betrifft, durch Wissensprodukte und Weiterbildungen von Entscheidungsträger*innen voran. Zugehörige Verkehrskonzepte positioniert es in globalen und lokalen Städte- und Fachnetzwerken.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Mobility is an essential facilitator for countries to develop in the long-term. However, trends such as urbanisation and motorisation are an increasing burden on transport systems and air quality. In global terms, transport is responsible for approximately 24 per cent of energy-related greenhouse gas emissions and is therefore important to address to mitigating climate change.
The climate protection objectives of the Paris Agreement and the goals of the United Nations’ 2030 Agenda can only be implemented through a global just transition in the transport sector. Although there are more and more technical means of reducing emissions, such as electric mobility, urban transport systems in the Global South are unable to achieve their climate and development goals.
Objective
Just and climate-friendly mobility has been strengthened in selected cities in the Global South.
Approach
The project promotes concepts and measures to develop a global just transition in the transport sector. It is therefore active in the following areas:
It advises and supports cities worldwide on the implementation of measures for climate-friendly and just transport systems through the TUMI E-Bus Mission by the Transformative Urban Mobility Initiative (TUMI). The TUMI E-Bus Mission specifically provides selected cities with technical advisory services regarding preparations for the acquisition of a total of 100,000 electric buses by 2025.
The MoVe Yaoundé component of the project, which is cofinanced by the European Union, improves the sustainable mobility services offered in Yaoundé, the capital of Cameroon. It supports pedestrian access to the road infrastructure, while also promoting the professionalisation of the private taxi business sector. The project is implemented in close collaboration with the French development agency.
Knowledge products and training courses for decision-makers offered by the project aim to enhance the level of interdisciplinary expert knowledge on a globaljust transition in the transport sector. It also positions related transport strategies in global and local urban networks as well as specialist networks.