Agrarökologische und klimaresiliente ländliche Entwicklung

Desarrollo rural agroecológico y resiliente al clima

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2139.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Ansprechpartner: Soeren Rued 
  • Partnerländer: Bolivien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Agrarökologische und klimaresiliente Transformationsprozesse der ländlichen Entwicklung sind in den Andentälern Boliviens auf ausgewählten Ebenen des Agrar- und Ernährungssystems gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerio de Desarrollo Rural y Tierras

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:10 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 5 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.11.2023 - 31.12.2027
  • Aktuelles Projekt:01.01.2024 - 31.12.2027

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GOPA AFC GmbH-GOPA Worldwide

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    43040 Ländliche Entwicklung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Die ländliche Bevölkerung Boliviens ist stark vom Klimawandel betroffen: Dürren, Starkregen und Kälteeinbrüche führen speziell in den Andentälern zu Ernteverlusten. Pestizidbelastung, Wasserknappheit und unfruchtbare Böden verschlimmern die Lage. Landwirtschaftliche Familienbetriebe müssen deshalb die Vielfalt an heimischen Sorten mehr nutzen und Märkte für Bio-Lebensmittel erschließen.

Ziel

Die Handlungsträger*innen des Agrar- und Ernährungssystems entwickeln den ländlichen Raum durch agrarökologische und klimaangepasste Ansätze.

Vorgehensweise

Das Vorhaben fördert über Multi-Akteurs-Partnerschaften die bereichsübergreifende Zusammenarbeit von Politik, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft, um Lebensmittel agrarökologisch anzubauen. Zudem unterstützt es Produzent*innen von acht Nahrungsmitteln dabei, sich besser an den Bio-Markt anzubinden. Dazu dienen Handelspartnerschaften zwischen Landwirt*innen, ihren Organisationen und Lebensmittelunternehmen.

Darüber hinaus qualifiziert das Vorhaben speziell Frauen und junge Erwachsene in der Landwirtschaft, damit sie wissensbasierte Entscheidungen treffen und Beratung in klimaangepasster Landwirtschaft anbieten. Gleichzeitig entwickelt es mit Landwirt*innen Technologien für die ausgewählten Nahrungsmittel.

Die Umstellung auf agrarökologische Produktion benötigt angepasste grüne Finanzierung. Das Vorhaben entwickelt daher grüne Kredite und trainiert Produzent*innen in unternehmerischen und finanziellen Grundlagen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

Bolivia’s rural population is severely affected by climate change: droughts, heavy rainfall and cold spells lead to crop losses, especially in the Andean valleys. Pesticide contamination, water shortages and infertile soil make the situation worse. Family farms must therefore make more use of the diversity of local crop varieties and gain access to markets for organic food.

Objective

The relevant actors in the agricultural and food system have developed rural areas by applying agroecological and climate-adapted approaches.

Approach

Through multi-stakeholder partnerships, the project promotes cross-sector cooperation between politics, the private sector and civil society to produce food in an agroecological way. It also assists producers of eight foodstuffs to better integrate into the organic market. These efforts are supported by trade partnerships between farmers, their organisations and food companies.

In addition, the project specifically trains women and young adults in agricultural matters so that they can make knowledge-based decisions and offer advice on climate-adapted agriculture. At the same time, it works with farmers to develop technologies for selected foodstuffs.

The switch to agroecological production requires appropriate green financing. The project therefore develops green loans and trains producers in entrepreneurial and financial principles.