Blue-FairFISH – Bekämpfung der illegalen Fischereo in ASEAN
Projektdetails
- Projektnummer:2023.2081.0
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
- Ansprechpartner: Christina Rentzmann christina.rentzmann@giz.de
- Partnerländer: Association of Southeast Asian Nations, Indonesien, Philippinen, Thailand
Zusammenfassung
- Ziele:
Die fachlichen und institutionellen Kapazitäten der ASEAN-Mitgliedsstaaten sind zur Umsetzung einer nachhaltigen Fischerei, einschließlich der Bekämpfung der illegalen Fischerei, in Südostasien gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
ASEAN (Association of Southeast Asian Nations) Secretariat
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 14.08.2024 - 28.02.2028 - Aktuelles Projekt:01.03.2025 - 28.02.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
31310 Fischereipolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Laut der Welternährungsorganisation (FAO) hat sich der weltweite Fischkonsum zwischen 1960 und 2022 verdoppelt. Dies hat zu intensiverer Fischerei geführt, wodurch im Meer lebende Arten reduziert, wichtige Ökosystemfunktionen gestört und die Fähigkeit der Ozeane als globale Kohlendioxidsenken geschwächt wurden. Gleichzeitig bedroht die Überfischung die Meeresfischerei auf der ganzen Welt.
Diese globale Herausforderung trifft Südostasien besonders stark. Der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) – eine regionale Allianz von zehn südostasiatischen Staaten – liefert etwa ein Viertel der jährlich weltweit gefangenen Fische. Es ist daher eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den ASEAN-Mitgliedsstaaten (AMS) gegen illegale Fischerei erforderlich. Der Austausch bewährter Praktiken für eine verantwortungsvolle Fischerei wird die Meeresressourcen in der Region weiter schützen.
Ziel
Die AMS arbeiten beim verantwortungsvollen Management der Fischereiressourcen in Südostasien grenzübergreifend wirksam zusammen, um die Biodiversität der Meere zu schützen, Meeresökosysteme zu erhalten und lokale Lebensgrundlagen zu unterstützen.
Vorgehensweise
Wichtige Maßnahmen des Projekts sind:
- Prüfung, wie Monitoring-Systeme für illegale Fischerei wirksamer zusammenarbeiten können. Dazu gehört es, die ASEAN-Fischereigruppen bei einem Plan zur Nutzung dieser Systeme zu unterstützen und die Personen, die diese Systeme bedienen, zu schulen.
- fachliche Beratung zu neuen politischen Instrumenten, um verantwortungsvolle Fischereipraktiken zu fördern und illegalen Fischfang zu unterbinden.
- Unterstützung von Küstengemeinden bei der Überwachung von Küstengewässern. Dazu gehört die Empfehlung digitaler Monitoring-Instrumente, die Schulung der Nutzer*innen sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Fischer*innen in zwei Gemeinden, um Vereinbarungen zu koordinieren, die eine faire und verantwortungsvolle Fischerei im kleinen Maßstab fördern.
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Projektbeschreibung (EN)
Context
Since 1960, global fish consumption has doubled, according to the Food and Agriculture Organization (FAO) in 2022. This intensifies fishing, which reduces marine populations, disrupts essential ecosystem functions, and weakens the oceans’ ability to act as global carbon sinks. At the same time, overfishing threatens the marine fisheries worldwide.
This global challenge has a particularly significant impact in Southeast Asia. The Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) – a regional alliance of ten Southeast Asian countries – provides around a quarter of the world's fish catch. Therefore, an enhanced coordination among the ASEAN Member States (AMS) is important for tackling illegal fishing. Sharing best practices for responsible fisheries will further protect marine resources in the region.
Objective
AMS effectively collaborate across borders to manage fishery responsibly in Southeast Asia, protecting ocean biodiversity, preserving marine ecosystems, and supporting local livelihoods.
Approach
Important measures of the project include:
- Examining how monitoring systems for illegal fishing can work together more effectively. This involves providing guidance to ASEAN fisheries groups on a plan to use these systems and training those who will operate them.
- Expert advice on new policy instruments that promote responsible fisheries practices and prevent illegal fishing activities.
- Assisting coastal municipalities in monitoring coastal waters. This includes recommending digital monitoring instruments, training users, and working with local fishers in two municipalities to coordinate agreements that support fair and responsible small-scale fishing.