Unterstützung von Landrecht und Landverwaltung II
Appui à l’amélioration de la gestion du foncier
Projektdetails
- Projektnummer:2023.2068.7
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
- Ansprechpartner: Irene Sander irene.sander@giz.de
- Partnerländer: Senegal
Zusammenfassung
- Ziele:
Die zuständigen nat. und dekonzentrierten Behörden, Gebietskörperschaften sowie lokale Akteure sind in der Lage, die Flächennutzung in ausgewählten Gebieten Senegals klimaresilient, partizipativ, transparent (...) zu gestalten.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministère des Finances et du Budget
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:13 500 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 01.10.2024 - 30.11.2027 - Aktuelles Projekt:01.12.2024 - 30.11.2027
Sonstige Beteiligte
- ARGE GFA Consulting Group GmbH-
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43040 Ländliche Entwicklung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation:
Der Zugang zu Land und anderen natürlichen Ressourcen spielt eine zentrale Rolle bei der Armutsbekämpfung und nachhaltigen Entwicklung. Klimawandel und Wüstenbildung setzen die natürlichen Ressourcen Senegals zunehmend unter Druck und erschweren insbesondere für vulnerable Gruppen den Zugang zu Land. In Senegal erwirtschaftet nahezu jeder zweite Haushalt Einkommen aus der Landwirtschaft und ist daher stark auf einen sicheren und fairen Zugang zu natürlichen Ressourcen angewiesen. In ländlichen Gebieten verfügen jedoch nur 7,5 % der Bevölkerung (13 % der Männer und nur 1 % der Frauen) über gesicherte Landrechte. Unklare Parzellengrenzen und fehlende Transparenz bei der Landnutzung führen oft zu Konflikten. Gleichzeitig fehlt es den lokalen Behörden an Kapazitäten für eine nachhaltige Landnutzungsplanung und Landrechtssicherung, was die kommunale Entwicklung weiter erschwert. Vor diesem Hintergrund setzt die senegalesische Regierung darauf, die Landrechte der Bevölkerung zu formalisieren, Landreformen voranzutreiben und die Landverwaltung transparenter, nachhaltiger und klimaresilienter zu gestalten.
Ziel:
Die lokalen Behörden und Akteure verfügen über die notwendigen Kompetenzen, um eine partizipative, transparente und klimawandelresiliente Landverwaltung zu gewährleisten.
Vorgehensweise:
Um diese Ziele zu erreichen, werden die Regierung, dekonzentrierte technische Dienste und ausgewählte Gemeinden in den Regionen Kaolack und Kaffrine darin unterstützt, rechtliche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Landnutzung weiterzuentwickeln sowie ihre Kompetenzen in der Landverwaltung und -planung auszubauen. Die Integration von Klimadaten in die Landnutzungsplanung soll langfristig dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden gegenüber ökologischen und sozialen Herausforderungen zu erhöhen.
Zudem werden die lokalen Akteure befähigt, Zugang zu Finanzierungsquellen, insbesondere zu Umwelt- und Klimafonds, zu beantragen. Dies ermöglicht es Gemeinden und Landnutzern, nachhaltige Projekte voranzutreiben, die sowohl wirtschaftliche Entwicklung als auch den Schutz natürlicher Ressourcen fördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Stärkung von Frauen und jungen Unternehmer*innen, um wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen und resiliente, umweltfreundliche Praktiken zu etablieren.
Projektbeschreibung (EN)
Context:
Senegal's natural resources, making land access particularly difficult for vulnerable groups. Nearly every second household in Senegal generates income from agriculture and is therefore highly dependent on secure and fair access to natural resources. However, in rural areas, only 7.5% of the population (13% of men and only 1% of women) have secure land rights. Unclear parcel boundaries and a lack of transparency in land use often lead to conflicts. At the same time, local authorities lack the capacity for sustainable land use planning and land rights security, further complicating municipal development. Against this backdrop, the Senegalese government is working to formalize land rights, advance land reforms, and make land administration more transparent, sustainable, and climate-resilient.
Objective:
Local authorities and stakeholders have the necessary skills to ensure participatory, transparent, and climate-resilient land governance.
Approach:
To achieve these goals, the government, decentralized technical services, and selected municipalities in the Kaolack and Kaffrine regions are supported in further developing legal frameworks for sustainable land use and strengthening their competencies in land administration and planning. The integration of climate data into land use planning aims to enhance the resilience of municipalities to ecological and social challenges in the long term.
Furthermore, local stakeholders are empowered to access funding sources, particularly environmental and climate funds. This enables municipalities and land users to advance sustainable projects that promote both economic development and the protection of natural resources. A particular focus is placed on strengthening women and young entrepreneurs to create economic opportunities and establish resilient, environmentally friendly practices.