Klimawandel und inklusive Nutzung natürlicher Ressourcen II
Projektdetails
- Projektnummer:2023.2056.2
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Klemens Riha klemens.riha@giz.de
- Partnerländer: Namibia
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Managementkapazitäten des MEFT und von Schlüsselakteuren zur Erhöhung der Resilienz im kommunalen Management der natürlichen Ressourcen sind gestärkt
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Environment, Forestry and Tourism
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:7 500 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2019.2097.4
Klimawandel und inklusive Nutzung natürlicher Ressourcen
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 21.10.2016 - 31.12.2028 - Aktuelles Projekt:01.04.2025 - 31.12.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Hauptziel
- Desertifikationsbekämpfung
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Hauptziel
CRS-Schlüssel
41030 Biodiversität
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Namibias Bevölkerung hängt stark von der Nutzung natürlicher Ressourcen ab, etwa in Form von Wildtiermanagement, naturbasiertem Tourismus, Weideflächen oder traditionellen Heilpflanzen. Über das kommunale Ressourcenmanagement (Community Based Natural Resource Management, CBNRM) erhalten lokale Schutzgebiete und Gemeindewälder zentrale Rechte, aber auch Pflichten, um natürliche Ressourcen zukunftsfähig und gerecht zu nutzen.
Die Umwelt und die lokale Bevölkerung sind allerdings zunehmend durch den Klimawandel, die Übernutzung der Natur, Mensch-Wildtier-Konflikte, Bergbau und Ausbau von Energieinfrastruktur wie für Öl, Gas und erneuerbare Energien belastet. Schlüsselinstitutionen fehlt es an Fähigkeiten, Erfahrung und finanziellen Mitteln, um innovative Ansätze und Lösungen für ein zukunftsfähiges Ressourcenmanagement zu entwickeln und anzuwenden.
Ziel
Das namibische Umweltministerium und zentrale Akteure können das kommunale Ressourcenmanagement besser steuern und widerstandfähiger machen.
Vorgehensweise
Das Programm arbeitet in folgenden Bereichen:
• Es berät lokale Organisationen dabei, Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren zu bewältigen sowie Lebensgrundlagen in den kommunalen Schutzgebieten und Gemeindewäldern an den Klimawandel anzupassen.
• Zudem entwickelt es mit dem Umweltministerium Politiken und Richtlinien und aktualisiert diese, um das CBNRM-Programm fit für die Zukunft zu machen.
• Gleichzeitig schult das Programm die zuständige Einheit im Umweltministerium, die mit Anträgen für Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) und mit strategischen Umweltprüfungen befasst ist. Das stellt sicher, dass etwa neue Bergbau- oder Infrastrukturprojekte im Einklang mit nationalen Gesetzen und internationalen Standards stehen.
• Das Programm berät öffentliche Verantwortliche dabei, nationale Finanzmittel zu mobilisieren, die zu Klima- und Umweltschutz, Erhaltung der Artenvielfalt und zu einer gerechten Nutzung natürlicher Ressourcen beitragen.
Stand: März 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
Namibia’s population is heavily dependent on the use of natural resources, for example in the form of wildlife management, nature-based tourism, pastures and the use of traditional medicinal plants. Community-based natural resource management (CBNRM) gives communal conservancies and community forests key rights, and it also defines obligations for the communities to use natural resources in a sustainable, equitable manner.
However, the environment and the local population are under growing pressure as a result of climate change, overexploitation of natural resources, human-wildlife conflicts, mining, and the expansion of energy infrastructure, including for oil, gas and renewables. Key institutions lack the capacities, experience and financial resources to develop and use innovative approaches and solutions for sustainable resource management.
Objective
Namibia’s Environment Ministry and key actors are able to better manage community-based natural resource management and make it more resilient.
Approach
The programme operates in the following areas:
• It advises local organisations on managing human-wildlife conflicts and adapting livelihoods in the communal conservancies and community forests to climate change.
• It works with the Environment Ministry to develop and update policies and guidelines to make the CBNRM programme fit for the future.
• At the same time, the programme trains the unit in the Environment Ministry responsible for dealing with applications for environmental impact assessments (EIAs) and strategic environmental assessments. This ensures that new mining and infrastructure projects, for example, comply with national laws and international standards.
• The programme advises public officials on mobilising national funding that contributes to climate action and environmental management, biodiversity conservation, and equitable use of natural resources.
Last update March 2025