Stärkung des Gesundheitssystems mit Fokus auf reproduktive Gesundheit

English

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.2039.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Dr. Paul Dielemans 
  • Partnerländer: Malawi

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Das Gesundheitssystem ist, insb. im Bereich Mütter- und Neugeborenengesundheit, in den Zieldistrikten in Bezug auf die Qualität der Leistungserbringung gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Health

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 600 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 4 200 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2019.2090.9

    Stärkung des Gesundheitssystems mit Fokus auf reproduktive Gesundheit

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.07.2004 - 31.07.2029
  • Aktuelles Projekt:01.08.2024 - 31.07.2029

Sonstige Beteiligte

  • Health Focus GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    13020 Förderung reproduktiver Gesundheit

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt, wodurch die Ressourcen für sein Gesundheitssystem stark begrenzt sind. In der Folge steht das Land vor großen Herausforderungen bei der Bereitstellung von hochwertigen Dienstleistungen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit (SRG) und damit verbundenen Rechten. Darunter fallen auch Schwangerschaftsbetreuung, Neugeborenenversorgung und Verhütungsmittel. Frauen und Jugendliche haben es schwer, ihre sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung auszuüben. Dies führt zu einer hohen Sterblichkeit von Müttern und Neugeborenen, vielen Teenagerschwangerschaften und starkem Bevölkerungswachstum. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen Gesundheitsmanager*innen und Gesundheitspersonal Daten und Forschungsergebnisse berücksichtigen. So können sie Planung, Koordination und Qualität der Dienstleistungen verbessern.

Ziel
Die malawische Regierung und die Distrikträte sind in der Lage, evidenzbasierte hochwertige Dienstleistungen zu SRG für Frauen und Jugendliche zu erbringen, auch für diejenigen mit Behinderungen.

Vorgehensweise
Im Einklang mit dem malawischen „National Health Sector Strategic Plan III" unterstützt das Projekt das Gesundheitsministerium, das „Public Health Institute of Malawi" (PHIM) und die Bezirksräte in den folgenden Schwerpunktbereichen. Es:
· verbessert die Fähigkeit des PHIM, evidenzbasierte Politikberatung durch regionale Zusammenarbeit, Forschungsprojekte und eine verbesserte Überwachung von Daten zu SRG sowie der Gesundheit von Müttern, Neugeborenen und Kindern bereitzustellen;
· führt harmonisierte Strukturen der Weiterbildung im Zusammenhang mit Leistungsmanagementsystemen und Planungsprozessen in Gesundheitseinrichtungen ein;
· entwickelt die Kompetenzen von Leitenden und Gesundheitsfachkräften, um Dienstleistungen zu SRG geschlechtersensibel, jugendfreundlich und respektvoll zu erbringen, geleitet von Qualitätsstandards und Patientenfeedback-Mechanismen.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Malawi is one of the poorest countries in the world, which severely limits resources for its health system. As a result, the country faces major challenges in providing high-quality sexual and reproductive health and rights (SRHR) services, including prenatal and neonatal care as well as contraceptives. Women and young people struggle to exercise their reproductive choices, leading to high maternal and newborn mortality, frequent teenage pregnancies, and rapid population growth. Addressing these issues requires health managers and professionals to use data and research to improve planning, coordination, and service quality.

Goal
The Government of Malawi and district councils are able to provide evidence-based, high-quality sexual and reproductive health services for women and young people, including those with disabilities.

Approach
In line with Malawi’s National Health Sector Strategic Plan III, the project supports the Ministry of Health, the Public Health Institute of Malawi (PHIM), and district councils in the following priority areas:
· Enhancing PHIM’s ability to provide evidence-based policy advice through regional cooperation, research projects, and improved monitoring of reproductive, maternal, newborn, and child health data;
· Establishing harmonised continuous professional development structures linked to performance management system and facility planning processes;
· Developing the skills of managers and health professionals to deliver gender-sensitive, youth-friendly, and respectful SRHR services, guided by quality standards and patient feedback mechanisms.