Förderung der Klimaresilienz in der Ernährungssicherung im südlichen Somalia
Projektdetails
- Projektnummer:2023.1800.4
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Rebekka Bernholt rebekka.bernholt@giz.de
- Partnerländer: Somalia
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Klimaanpassungsstrategien ausgewählter Zielgruppen Jubalands sind hinsichtlich Ernährungssicherung verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Planning, Investment and International Cooperation (MOPIIC) in Jubbaland, Somalia
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:17 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 16.08.2023 - 30.04.2027 - Aktuelles Projekt:01.10.2023 - 30.04.2027
Sonstige Beteiligte
- Cowater International Germany GmbH
- NIRAS Germany GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Katastrophenrisikomanagement
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43072 Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Wiederkehrende Dürren, geringe landwirtschaftliche Erträge und instabile Institutionen bedrohen die Ernährungssicherheit im Süden Somalias. Mehr als vier Millionen Menschen fehlt regelmäßige Nahrung, dabei überwiegend Binnenvertriebenen.
In Kismayo, einer Hafenstadt in Südsomalia, leben 43 Prozent der Bevölkerung in Armut und 40 Prozent leiden unter unsicherer Ernährung. In der Stadt Baidoa im Südwesten berichten 70 Prozent der Haushalte von knappen Nahrungsmitteln.
Kleinbäuerinnen und -bauern haben nur begrenzten Zugang zu Betriebsmitteln wie Dünger und Saatgut, Beratung und Wasser. Die Folgen des Klimawandels und Konflikte machen sie zudem verwundbarer.
Ziel
Kleinbäuerinnen und -bauern, Binnenvertriebene, Aufnahmegemeinschaften, geflüchtete Rückkehrer*innen und Institutionen in Südsomalia können eine klimagerechte und sichere Ernährung besser gewährleisten.
Vorgehensweise
Das Projekt ist in Kismayo und Baidoa bereichsübergreifend tätig:
1. Es fördert den Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln, indem es Kleinbäuerinnen und -bauern in der Region Jubaland dazu schult, klimaangepasste, nährstoffreiche Pflanzen anzubauen.
2. Es unterstützt dabei, die Lebensgrundlagen und Einkommensquellen breiter aufzustellen. Dafür schult es Unternehmen und stellt Startkapital und -bestände zur Existenzgründung bereit.
3. Es verbessert den Zugang zu Wasser und Katastrophenvorsorge. Dabei schult es die Wasserbehörde von Jubaland (Jubaland Water Agency, JUWA) und investiert finanziell in das Wasserversorgungssystem.
Das Projekt wird mit den Ministerien für Planung und internationale Zusammenarbeit Jubaland und Südweststaat, dem Landwirtschaftsministerium von Jubaland und der JUWA umgesetzt. Fachlich unterstützen Partner wie die Beratungsfirmen Niras und Alight sowie die Nichtregierungsorganisationen Globale Initiative für ländliche Entwicklung (Global Initiative for Rural Development, GIRD) und Norwegischer Flüchtlingsrat (Norwegian Refugee Council, NRC).
Stand: September 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
Recurring droughts, low agricultural yields and unstable institutions pose a threat to food security in southern Somalia. More than four million people, most of whom are internally displaced, lack regular access to food.
In Kismayo, a port city in southern Somalia, 43 per cent of the population is living in poverty and 40 per cent is facing food insecurity. In the south-western city of Baidoa, 70 per cent of households report food scarcity.
Smallholder farmers have only limited access to resources such as fertiliser, seed, water and advisory services. In addition, the impacts of climate change and conflict are making them more vulnerable.
Objective
Smallholder farmers, internally displaced people, host communities, returnees and institutions in southern Somalia are better able to ensure climate-resilient food security.
Approach
The project takes cross-sectoral action in Kismayo and Baidoa:
1. It promotes access to nutritious food by training smallholder farmers in the Jubaland region to cultivate climate-adapted, nutrient-rich crops.
2. It supports the diversification of livelihoods and income sources. To this end, it trains companies and provides start-up capital and initial inventory to allow businesses to be established.
3. It improves access to water and disaster preparedness measures. In this context, it trains the Jubaland Water Agency (JUWA) and makes financial investments in the water supply system.
The project is being implemented by the Jubaland and South West State ministries of planning and international cooperation, Jubaland Ministry of Agriculture, and JUWA. Technical support is provided by partners such as the consultancies Niras and Alight, and by the non-governmental organisations Global Initiative for Rural Development (GIRD) and the Norwegian Refugee Council (NRC).
Last update: September 2025