Stärkung von Kommunen zur sozioökonomischen Beteiligung von Binnenvertriebenen, Rückkehrenden und einkommensschwachen, instabilen Bevölkerungsgruppen

Strengthening Municipalities for the Socio-Economic Participation of Internally Displaced Persons, returnees, and Groups

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.4048.9
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
  • Ansprechpartner: Luca Martin 
  • Partnerländer: Libyen

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die sozioökonomische Beteiligung von Binnenvertriebenen, Rückkehrenden und benachteiligten Bevölkerungsgruppen in aufnehmenden Kommunen ist gestärkt

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für lokale Regierungsführung

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:8 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    01.12.2022 - 31.08.2028
  • Aktuelles Projekt:01.11.2022 - 31.08.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Nach Jahren des Bürgerkriegs prägen Gewaltkonflikte und wechselnde Machtkonstellationen weiterhin die Situation in Libyen. Dadurch gibt es zahlreiche Binnenvertriebene. Überdies sind Rückkehrende und andere vulnerable Bevölkerungsgruppen in ihren Gemeinden sozial und wirtschaftlich benachteiligt, und die Gemeinden nicht in der Lage, für eine bessere Beteiligung zu sorgen.

Ziel
In ausgewählten libyschen Gemeinden verfügen Binnenvertriebene, Rückkehrende und andere vulnerable Bevölkerungsgruppen über verbesserte Einkommensmöglichkeiten und sind sozial besser eingebunden.

Vorgehensweise
Das Vorhaben setzt niedrigschwellige Maßnahmen zur Berufsqualifizierung und zu Unternehmertum in ausgewählten Gemeinden um.

Sie richten sich an vulnerable Bevölkerungsgruppen, darunter Binnenvertriebene, Rückkehrende, Frauen, und Menschen mit Behinderungen. Die Maßnahmen bieten den betroffenen Menschen Möglichkeiten, ihre Einkommenssituation zu verbessern. Das Vorhaben fördert besonders soziale Kleinstunternehmen, die neben wirtschaftlichem Erfolg auch einen sozialen Mehrwert für die Gesellschaft oder einzelne Bevölkerungsgruppen leisten.

Zudem unterstützt das Vorhaben von der lokalen Zivilgesellschaft organisierte Veranstaltungen, die den Austausch zwischen Bevölkerungsgruppen ermöglichen und das Zusammenleben verbessern – etwa durch Sport- und Kulturveranstaltungen oder Dialogformate.

Gleichzeitig sensibilisiert das Vorhaben Gemeindevertreter*innen, Vertreter*innen von Interessensgruppen und andere wichtige lokale Akteur*innen zu Themen wie Diversität und Vielfalt.

Durch Trainings und Organisationsberatung erweitert das Vorhaben die Kompetenzen relevanter Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft. Damit können sie in den Gemeinden Integrations- und Teilhabemaßnahmen für vulnerable Gruppen planen und durchführen. Partizipative Prozesse sollen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in lokale Gemeindepläne integrieren.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Due to years of civil war, the situation in Libya continues to be marked by violent conflict and changing power constellations. As a result, large numbers of people have been displaced internally. In addition, returnees and other vulnerable population groups suffer socio-economic disadvantages in their communities, and the communities are not in a position to ensure better participation.

Objective
In selected communities in Libya, internally displaced persons, returnees and other vulnerable population groups have access to improved income-generating opportunities and are better equipped to participate socially.

Approach
The project is implementing low-threshold vocational training and entrepreneurship measures in selected communities.

These are aimed at vulnerable population groups, including internally displaced persons, returnees, women and people with disabilities. They offer those concerned opportunities to improve their income. In particular, the project is promoting social micro-enterprises that not only pursue commercial success but also create added social value for society or individual population groups.

The project also supports events organised by local civil society that allow dialogue to be established between different population groups and improve cohesion – such as sporting and cultural events and dialogues.

In addition, the project raises awareness of issues such as diversity among representatives of community and interest groups and other important local stakeholders.

Through training and organisational advice, the project is broadening the competencies of relevant civil society stakeholders. This enables them to plan and implement measures for the integration and participation of vulnerable groups in the communities. Social cohesion is also to be integrated into local community plans through participatory processes.

As at: February 2025