Unterstützung moldauischer Gemeinden bei der Aufnahme ukrainischer Geflüchteter

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.4046.3
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3900 Deutschland, Europa, Südkaukasus
  • Ansprechpartner: Mircea Ursu 
  • Partnerländer: Moldau

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Ausgewählte soziale und gesundheitliche Dienstleistungen sind für Teile der aufnehmenden Gemeinden und ukrainische Geflüchtete hinsichtlich Zugang und Qualität verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Staatskanzlei

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:6 900 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 1 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    19.07.2022 - 31.12.2026
  • Aktuelles Projekt:01.07.2022 - 31.12.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    16050 Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat dazu geführt, dass viele Menschen aus der Ukraine in die westlichen Nachbarländer geflohen sind. Besonders betroffen ist die Republik Moldau, die zu den kleinsten Ländern Europas mit niedrigem Einkommen zählt. Die Gesundheits-, Sozial- und Bildungssysteme des Landes können die höhere Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen nicht mehr decken, da die meisten Bezirke bereits vor der Krise keine ausreichenden Kapazitäten zur Bewältigung ihrer Aufgaben hatten. Die Hauptursache für diese Missstände ist die unzureichende Finanzierung der Gesundheits-, Sozial- und Bildungssysteme. Um die Überlastung etwas zu mindern, soll die Leistungsfähigkeit der Systeme verbessert werden.

Ziel
Die Resilienz ausgewählter Gemeinden in der Republik Moldau, die ukrainische Geflüchtete aufnehmen, ist verbessert.

Vorgehensweise
Das Projekt zielt darauf ab, die Zugänglichkeit, Qualität und Nutzbarkeit ausgewählter Gesundheits-, Sozial- und Bildungsleistungen für ukrainische Geflüchtete und Aufnahmegemeinden gleichermaßen zu verbessern und damit einen Beitrag zu folgenden Zielen zu leisten:

Förderung der gesellschaftlichen Inklusion und des friedlichen Zusammenlebens von Geflüchteten und Aufnahmegemeinden
Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Integration von psychosozialen Unterstützungsleistungen im Kontext Flucht und Vertreibung
Förderung der Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von sozialen Dienstleistungen für sozial schwache Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gemeinden
Mit verschiedenen, aufeinander abgestimmten Maßnahmen in den öffentlichen Zielsektoren soll die derzeitige Situation in den drei Bezirken, die am stärksten von der Zuwanderung von Geflüchteten betroffen sind, mittel- und langfristig verbessert werden. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Russia's war of aggression against Ukraine has led to a significant influx of refugees from Ukraine to the neighbouring countries in the West. This particularly affects Moldova, one of the smallest countries in Europe with low income. The district health, social and education systems can no longer cover the increased demands for relevant services, as most of their capacities were insufficient before the crisis. This situation can be alleviated by improving the systems that are suffering from deficient financing and therefore insufficient capacities.

Objective
The resilience of selected Moldovan communities hosting Ukrainian refugees is improved.

Approach
The project aims to improve the accessibility, quality and usability of selected health, social and education services for both Ukrainian refugees and host communities in equal measure, contributing to:

Social inclusion and peaceful coexistence for refugees and host communities.
An improvement in healthcare service provision and integration of psycho-social support services in the refugee context.
Promotion of the accessibility and usability of social services for socially vulnerable population groups in rural communities.
Harmonised interventions in the target public sectors aim to alleviate the current situation in the mid- and long-term in the three districts mostly affected by refugee influx.