Wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Somalia
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2229.7
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Dr. Purnima Doris Chattopadhayay-Dutt purnima.chattopadhayay-dutt@giz.de
- Partnerländer: Somalia
Zusammenfassung
- Ziele:
Die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen in Kismayo und Baidoa ist verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Planning and International Cooperation
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:7 800 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 22.10.2023 - 31.03.2027 - Aktuelles Projekt:01.11.2023 - 31.03.2027
Sonstige Beteiligte
- Combeo Consult GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
16020 Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die anhaltende politische und wirtschaftliche Unsicherheit in Somalia behindert die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen. Frauen sind unverhältnismäßig stark von Armut, Unsicherheit und von Männern beherrschten Clanstrukturen betroffen, was ihren Zugang zu wirtschaftlicher und sozialer Teilhabe einschränkt. Konflikte, Dürren und Hungersnöte haben die strukturelle Gewalt und den Missbrauch von Frauen noch weiter verstärkt. Darüber hinaus haben 99,2 Prozent aller somalischen Frauen zwischen 15 und 49 Jahren Genitalverstümmelung erlitten.
Zwar gibt es weibliches Unternehmertum in Kismayo und Baidoa, oft hängt dieses aber von kurzfristiger humanitärer Unterstützung ab. Frauen sehen sich innerhalb der von Männern beherrschten Systeme außerdem Hürden – wie etwa einem begrenzten Zugang zu Finanzmitteln, zu Schulungen und zu Marktinformationen – gegenüber.
Ziel
Die wirtschaftliche Teilhabe der Frauen in Kismayo und Baidoa in Somalia ist verbessert.
Vorgehensweise
Das Projekt verbessert die wirtschaftlichen Möglichkeiten für Frauen in Kismayo und Baidoa durch zielgerichtete Maßnahmen. Es:
• entwickelt die unternehmerischen Fähigkeiten des Personals vor Ort, indem es lokale Trainer*innen zu Resilienz sowie Coaching und Mentoring schult; diese verfügen dann über die nötigen Werkzeuge, um Unternehmerinnen beim Ausbau ihres Geschäfts zu unterstützen;
• verbessert Kompetenzen zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen von zivilgesellschaftlichen, staatlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen;
• richtet zwei Austauschforen ein, um die Koordinierung zwischen Interessenvertreter*innen in Kismayo und Baidoa zu verbessern;
• entwickelt geschlechtsspezifische Dienstleistungen, um Unternehmerinnen mit maßgeschneiderten Ansätzen zu unterstützen;
• fördert langfristige Geschäftsmodelle für Frauen und führt Kampagnen durch, um Erfolgsgeschichten von Frauen hervorzuheben und zu verbreiten.
Stand: Mai 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
Somalia’s persistent political and economic instability limits women’s opportunities for equal participation. Women are disproportionately affected by poverty, insecurity, and male-dominated clan structures, which restrict their access to economic and social participation. Conflicts, droughts, and famines have further increased structural violence and abuse of women. Additionally, 99.2 per cent of all women between the ages of 15 and 49 have endured female genital mutilation.
Female entrepreneurship exists in Kismayo and Baidoa but is often dependent on short-term humanitarian support. Women also face barriers such as limited access to finance, training, and market information within male-dominated systems.
Objective
The economic participation of women in Kismayo and Baidoa, Somalia has increased.
Approach
The project enhances economic opportunities for women in Kismayo and Baidoa through targeted measures. It:
• Develops entrepreneurial skills by providing training on resilience, coaching, and mentoring to equip local trainers with the tools to support women entrepreneurs in growing their businesses;
• Enhances the expertise of civil society, state, and private industry organisations to better support small and medium-sized enterprises;
• Establishes two exchange forums to improve coordination among stakeholders in Kismayo and Baidoa;
• Develops gender-specific support services to provide tailored assistance for women entrepreneurs;
• Promotes long-term business models for women and conducts awareness campaigns to highlight and disseminate the success stories of businesswomen.
Last Update: May 2025