Förderung von Klimastrategien und NDC-Umsetzung auf Distriktebene
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2227.1
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Andrea Denzinger andrea.denzinger@giz.de
- Partnerländer: Kenia
Zusammenfassung
- Ziele:
Die institutionellen Rahmenbedingungen auf nationaler und Bezirksebene für die Umsetzung sektorübergreifender genderresponsiver Klimapolitiken sind gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Environment and Forestry (MoEF)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 4 000 000 Euro - Aktuelles Projekt:4 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 24.04.2024 - 30.04.2027 - Aktuelles Projekt:01.05.2024 - 30.04.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41010 Umweltpolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Kenia verfolgt eine ehrgeizige Klimapolitik. Gleichzeitig will die Regierung die wirtschaftliche und soziale Entwicklung fördern, etwa um mehr Arbeitsplätze zu schaffen und die Lebensbedingungen für alle zu verbessern.
Die Wirtschaft ist stark von natürlichen Ressourcen abhängig und daher sehr anfällig für Klimaschwankungen. Landwirtschaft und Fischerei sind die wichtigste Einkommensquelle. Bereits heute sind die Folgen des Klimawandels wie Dürren und Überschwemmungen in Kenia deutlich zu spüren. Dies führt zu Konflikten und gefährdet die Versorgung der Menschen. Frauen und andere gefährdete Gruppen sind unverhältnismäßig stark betroffen.
Seit 2022 besteht zwischen Kenia und Deutschland eine Klima- und Entwicklungspartnerschaft. Damit möchte Deutschland die kenianische Regierung unterstützen, ihren Klimaschutz weiter zu steigern und sich besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.
Ziel
Die kenianische Regierung hat die Bedingungen verbessert, um Klimapolitik umzusetzen und dabei Geschlechtergerechtigkeit zu fördern.
Herangehensweise
Das Projekt unterstützt das kenianische Ministerium für Umwelt, Klima und Forstwirtschaft dabei, Politikinstrumente zu entwickeln und umzusetzen. Dazu zählen etwa die Nationalen Klimaziele oder Verordnungen zur Regulierung des Kohlenstoffhandels. Dabei stellt das Projekt fachliches Wissen bereit, bildet Fachkräfte weiter und unterstützt Abstimmungen innerhalb der Regierung sowie mit der Privatwirtschaft und Organisationen der Zivilgesellschaft.
Zudem arbeitet das Projekt mit dem Ministerium daran, Klimafinanzierung zu mobilisieren, zu überwachen und dazu zu berichten. Die Mittel sind notwendig, um Maßnahmen zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel umzusetzen, wie die Weiterentwicklung erneuerbarer Energiequellen.
Zwei Bezirke berät das Projekt dabei, künftig besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet zu sein und klimaschonende Technologien zu fördern.
Stand
Februar 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
Kenya is pursuing an ambitious climate policy. At the same time, the Government wishes to promote economic and social development with the aim of creating more jobs and improving the living conditions for the entire population.
The country’s economy is heavily dependent on natural resources and is therefore very susceptible to climate fluctuations. The main sources of income are agriculture and fishing. Today the consequences of climate change, such as droughts and flooding, are already very tangible in Kenya. This leads to conflicts and makes it difficult to provide people with supplies. Women and other vulnerable groups are disproportionately affected.
Kenya and Germany launched a Climate and Development Partnership in 2022. Through this partnership, Germany wishes to support the Kenyan Government in stepping up its action on climate and improving its preparations to cope with the consequences of climate change.
Objective
The Kenyan Government has improved the conditions both for implementing its climate policy and for improving gender equality.
Approach
The project supports the Kenyan Ministry of Environment, Climate Change & Forestry in developing and implementing policy instruments. They include the national climate targets and the regulations governing the carbon markets. The project provides specialist know-how, trains experts, and also supports consultations within the Government and with private-sector and civil-society organisations.
Furthermore, the project works with the ministry on mobilising, monitoring and reporting on climate financing. The funding is necessary for implementing climate action and for adapting to climate change, e.g. further developing sources of renewable energy.
The project advises two districts on making better preparations for the consequences of climate change in the future and on promoting climate-friendly technologies.
Latest update
Februay 2025