Unterstützung der nationalen Strategie zu Geschlechtergerechtigkeit und sozialen Inklusion in Nepal

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2218.0
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
  • Ansprechpartner: Ruth Schumacher 
  • Partnerländer: Nepal

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die angebots- und nachfrageseitigen Rahmenbedingungen für den Zugang von Frauen und ausgewählten marginalisierten Gruppen zu geschlechtergerechten Gesundheitsdienstleistungen sind auf nationaler und subnationaler Ebene verbessert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Health and Population

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    28.05.2024 - 30.06.2028
  • Aktuelles Projekt:01.07.2024 - 30.06.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    12110 Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Nepal hat Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter gemacht, was sich in den verfassungsrechtlichen Verpflichtungen von 2015 und der verbesserten Repräsentation von Frauen in Parlamenten und Gremien widerspiegelt. Gesellschaftliche Geschlechterstereotypen und Diskriminierung sind jedoch nach wie vor weit verbreitet und stellen den Gesundheitssektor vor zahlreiche Herausforderungen. Da Frauen und marginalisierte Gruppen nur in begrenztem Maße an der Entscheidungsfindung beteiligt sind, tun sich die lokalen Behörden schwer damit, GESI Themen in die Gesundheitsplanung und -verwaltung einzubeziehen. Ungleicher Zugang zur Gesundheitsversorgung, gepaart mit Korruptionsrisiken, verschärft die bestehenden sozialen Spannungen.

Ziel
Die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von geschlechtsspezifischen Gesundheitsdiensten und Angeboten sozialer Sicherheit für Frauen und marginalisierte Gruppen haben sich sowohl auf nationaler als auch auf lokaler Ebene verbessert.

Herangehensweise
S2GESI unterstützt das Ministerium für Gesundheit und Bevölkerung (MoHP) und ausgewählte Gemeinden in zwei Provinzen bei der Umsetzung der nationalen Strategie des Ministeriums für Gesundheit und Bevölkerung zur Gleichstellung der Geschlechter und sozialen Inklusion (GESI).Der Fokus liegt dabei auf drei Schlüsselbereichen:
a) Die Einbeziehung der GESI-Strategie des MoHP in das kommunale Gesundheitsmanagement durch eine nachfrageorientierte Sektorplanung für die Bereitstellung geschlechtsspezifischer Gesundheitsdienste;
b) Die Verbesserung des Krankenversicherungsschutzes und des Zugangs zu qualitativ hochwertigen Gesundheitsdiensten für Frauen und marginalisierte Gruppen.
c) Der Abbau angebotsseitiger Hindernisse für den Zugang zu Gesundheitsdiensten. Dies beinhaltet geschlechtsspezifische Aktionspläne, um die Inanspruchnahme qualitativ hochwertiger Gesundheitsdienste durch marginalisierte und vulnerable Bevölkerungsgruppen zu erhöhen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) has supported health and social protection system development in Nepal since 1994. Significant progress has been made since the civil war ended in 2006, with notable reductions in maternal and infant mortality. However, societal gender stereotypes and discrimination remain pervasive, posing multiple challenges in the health sector. Inequalities in health access, coupled with corruption risks, deepen existing social tensions. Addressing these challenges requires enhancing institutional mechanisms, empowering vulnerable populations, and tailoring health services and insurance schemes to their needs, aiming to reduce disparities and improve overall health outcomes.
Objective
The availability and accessibility of gender responsive health services and social protection provision for women and marginalized groups have improved at both the national and local levels.
Approach
S2GESI supports the Ministry of Health and Population (MoHP) and selected municipalities in two provinces in implementing the National Strategy of the Ministry of Health and Population on Gender Equality and Social Inclusion (GESI). It aims to make gender-responsive health services available and accessible for women and marginalized groups at both national and local levels. It focuses on three key areas:
a) mainstreaming of the GESI strategy of the MoHP in municipal health management through demand-driven sector planning for gender-sensitive health services provisions.
b) increasing health insurance coverage and access to good quality health services for wom-en and marginalized groups, facilitated by improved enrolment strategies and electronic birth registration to address the gender gap;
c) implementing approaches to lower supply-side barriers to access health services, including gender-responsive action plans to increase utilisation of good quality health care services by marginalized and vulnerable population