Kapazitätsentwicklung durch städtische Infrastrukturmaßnahmen II

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2211.5
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
  • Ansprechpartner: Efua Dadze-Arthur 
  • Partnerländer: Ägypten

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Umsetzung von integrierter und sozial-inklusiver Stadtentwicklung ist in ausgewaehlten Governoraten Aegyptens verbessert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Housing, Utilities and Urban Communities

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 005 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): 7 000 000Euro

  • Europäische Union (EU): 5 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    09.10.2024 - 31.12.2028
  • Aktuelles Projekt:01.01.2025 - 31.12.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43030 Stadtentwicklung und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Bevölkerung Ägyptens wächst und lebt zunehmend in Städten. Dort wohnt sie größtenteils in dicht bebauten, ungeplanten Hochhaussiedlungen mit mangelhafter Infrastruktur, überbelegten Schulen sowie unzureichender Abwasser- und Müllentsorgung. Kinder, Frauen und Menschen mit Behinderungen sind besonders betroffen. Die mangelnde Anpassung an den Klimawandel wie Hitzewellen verstärken die gesundheitlichen Risiken. Um eine soziale und zukunftsfähige Entwicklung zu fördern und die Lebensbedingungen zu verbessern, muss Ägypten daher Städte weiterentwickeln.
Öffentliche Dienstleistungen übernehmen teilweise Nichtregierungsorganisationen. Allerdings fehlt es ihnen und den Verwaltungen an Strategien, Methoden und Wissen für eine gerechte und umfassende Stadtentwicklung, die alle Gruppen einbezieht.

Ziel
In ausgewählten Gebieten (Gouvernoraten) in Ägypten, wie in Giza und Alexandria, werden Städte erfolgreich partizipativ und sozial entwickelt.

Vorgehensweise
Das Projekt berät nationale, regionale und lokale Institutionen, damit diese Städte besser entwickeln können. Es arbeitet mit ihnen an der Entwicklung von neuen Planungsinstrumenten und schult sie diese anzuwenden. So kommen zum Beispiel klimasensitive Raumanalysen und beteiligungsorientierte Stadtteilplanung zum Einsatz. Damit schafft das Projekt die Voraussetzungen, um die Bevölkerung bedarfsgerecht zu unterstützen und die Städte besser an den Klimawandel anzupassen.
Darüber hinaus pilotiert das Projekt praktische Maßnahmen in benachteiligten Stadtgebieten. Beispielsweise verbessert es die Infrastruktur, städtische Dienstleistungen, die lokale Wirtschaft und die Klimaanpassung. Die Erfahrungen können für andere Städte im Land genutzt werden.
Zuletzt fördert das Projekt den Wissenstransfer zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen, um integrierte und sozial inklusive Stadtentwicklung zu realisieren. Es organisiert dafür Austausch zu Erfahrungen und Lernangebote.