Regionale Rohstoffgovernance in Fragilen Staaten in West Afrika
Gouvernance régionale du secteur extractif en Afrique de l‘Ouest
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2210.7
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Dr. Stefan Bauchowitz stefan.bauchowitz@giz.de
- Partnerländer: Fragile Staaten Westafrika, Côte d'Ivoire, Guinea, Liberia, Sierra Leone
Zusammenfassung
- Ziele:
Der Bergbausektor in der Mano River Union richtet sich stärker nach den Prinzipien der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Nachhalti
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Jeweilige zuständige Ministerien in den Partnerländern
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:10 250 561 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 3 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
2018.2004.2
Regionale Rohstoffgovernance in Fragilen Staaten Westafrikas
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 10.07.2009 - 31.12.2025 - Aktuelles Projekt:01.01.2023 - 31.12.2025
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Der Rohstoffreichtum, den die vier Länder der Organisation „Mano River Union" (MRU) – Côte d’Ivoire, Guinea, Liberia und Sierra Leone – haben, bietet großes Potenzial, um die Entwicklung dieser Länder voranzutreiben. Die Länder haben bereits Reformen im Sinne der Afrikanischen Union und ihrer Bergbaustrategie umgesetzt. Allerdings ist der Bergbau in der MRU oft mit sozialen Konflikten, umweltschädlichen Abbaumethoden, Menschenrechtsverletzungen, unzureichender zivilgesellschaftlicher Beteiligung und intransparentem Verwaltungshandeln konfrontiert – mit weitreichenden sozialen und ökologischen Folgen in den Abbaugebieten.
Ziel
In den MRU-Ländern haben staatliche, zivilgesellschaftliche und privatwirtschaftliche Handlungsträger*innen transparente sozial und ökologisch verantwortungsvolle Lieferketten für Rohstoffe umgesetzt.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt die Kooperationsländer dabei, die politischen, institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu verändern, um die Vorkommen von beispielsweise Gold, Diamanten oder Bauxit verantwortungsvoll zu bewirtschaften. Es arbeitet mit Institutionen der Mano River Union der Zentralregierungen, Gemeinden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Privatwirtschaft zusammen.
Dabei strukturiert sich die Arbeit des Vorhabens in zwei Felder: Es verbessert die staatlichen Aufsichtsfunktionen, besonders um soziale und ökologische Standards einzuhalten. Außerdem soll der Export stärker kontrolliert werden, um Schmuggel zu vermeiden. Hier liegt der Schwerpunkt auf handwerklich abgebautem Gold und Diamanten.
Das Vorhaben unterstützt zivilgesellschaftliche Organisationen, welche die Interessen von Bergbaugemeinden vertreten, um die Transparenz und Eigenverantwortung von Regierung und Privatwirtschaft auszubauen. Beispielsweise entwickelt es Beschwerdemechanismen und Lösungsansätze, welche die Nachhaltigkeit im Bereich adressieren.
Stand: März 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
The abundance of raw materials that the four countries of the Mano River Union (MRU) – Côte d’Ivoire, Guinea, Liberia and Sierra Leone – have offers major potential for driving their development. The countries have already implemented reforms in line with the African Union’s mining strategy. However, mining in the MRU is often fraught with social conflict, environmentally harmful extraction methods, human rights violations, inadequate civil society participation, and a lack of transparency in revenue management – with far-reaching social and ecological consequences for the mining areas.
Objective
In the MRU countries, state, civil society, and private sector actors are putting transparent and socially and environmentally responsible mineral resource supply chains in place.
Approach
This project provides support for the partner countries to change the political, institutional and legal framework conditions in order to responsibly manage the income from, for example, gold, diamonds or bauxite. It works together with Mano River Union government institutions, communities, civil society organisations, and the private sector.
The work of the project is divided into two areas: Improving state supervisory functions, specifically in meeting social and ecological standards. Greater controls are also to be put on exports to prevent smuggling. The key point of focus here is artisanally extracted gold and diamonds.
Providing support through the project for civil society organisations representing the interests of mining communities to strengthen the transparency and responsibility of the government and the private sector. For example, developing complaints mechanisms and solutions which address sustainability in the area.
Last update: March 2025