Transformative Agrarsysteme zur ländlichen Wirtschaftsförderung (TARED)
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2199.2
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Dr. Andrea Ruediger andrea.ruediger@giz.de
- Partnerländer: Nigeria
Zusammenfassung
- Ziele:
Akteure, vor allem Frauen und Jugendliche, sind zur Mitwirkung an einer klimaverträglichen, inklusiven, arbeitsplatzfördernden Transformation ausgewählter agrarbasierter Wertschöpfungsketten in Nigeria befähigt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Federal Ministry for Budget and National Planning
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:18 300 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 12 700 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 20.08.2023 - 30.09.2028 - Aktuelles Projekt:01.10.2024 - 30.09.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
31120 Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Nigeria – das bevölkerungsreichste Land und die führende Volkswirtschaft Afrikas – hat mit großen Hindernissen zu kämpfen. Trotz seiner natürlichen Ressourcen sind seine landwirtschaftliche Produktivität, Wertschöpfung und Verarbeitung gering. Das jährliche Wachstum der landwirtschaftlichen Erzeugung ist mit 2,5 Prozent geringer als das Bevölkerungswachstum von 2,6 Prozent. Dies trägt zur Ernährungsunsicherheit bei. Klimawandel, Umweltzerstörung und mangelnde menschenwürdige Arbeitsplätze verschärfen die ländliche Armut und tragen zu Landflucht und irregulärer Migration bei. Steigende Lebensmittelpreise und explodierende Kosten landwirtschaftlicher Betriebsmittel beeinträchtigen die Ernährungssicherung und wirtschaftliche Stabilität zusätzlich.
Ziel
Die landwirtschaftliche Erzeugung ist gestiegen, die Nachernteverluste sind zurückgegangen und die Ernährungssicherung ist verbessert, während durch klimaintelligente Systeme lukrative Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen wurden, die Frauen und Jugendlichen im ländlichen Nigeria zugutekommen.
Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt Kleinfarmer*innen, ländliche Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen, deren Interessenvertretungen sowie Erzeugerverbände. Die folgenden Maßnahmen kombinieren einen Wertschöpfungskettenansatz mit Strategien für ländliche Wirtschaftsentwicklung und Grundsätzen der inklusiven Entwicklung, um die ländliche Wirtschaftsentwicklung zu verbessern:
• Erzeugungsqualität und Ertrag verbessern und Verarbeitungskapazitäten entwickeln, um neue Unternehmen zu fördern, die klimaresiliente Verfahren anwenden, die Biodiversität verbessern und Desertifikation sowie Entwaldung bekämpfen;
• entlang der Wertschöpfungskette Beschäftigung schaffen, insbesondere für Frauen und marginalisierte Gruppen;
• Verarbeitungsanlagen entwickeln, die den Standards der Europäischen Union (EU) für menschenwürdige Arbeit und Produktqualität entsprechen, um das Exportpotenzial zu verbessern.
Projektbeschreibung (EN)
Context:
Nigeria, Africa’s most populous country and leading economy, grapples with major obstacles. Despite its natural resources, agricultural productivity is low, with minimal value addition and processing. Annual agricultural production growth of 2.5 per cent lags behind the population increase of 2.6 per cent, contributing to food insecurity. Climate change, environmental degradation, and limited access to decent jobs exacerbate rural poverty, drive urban migration, and fuel irregular migration. Rising food prices and soaring costs of agricultural inputs further disrupt food security and economic stability.
Objective:
Agricultural production has increased, post-harvest losses have been reduced, and food security has improved, with the creation of lucrative employment opportunities benefiting women and youth in rural Nigeria through climate smart systems.
Approach:
The project supports small farmers, micro, small, and medium-sized enterprises in rural regions, as well as their interest groups and producer associations. It implements the following measures to enhance rural economic development by integrating a value chain approach with rural economic development strategies and inclusive development principles:
• Improving production quality and yield as well as developing processing capabilities to foster new businesses that adopt climate-resilient practices, enhance bio-diversity, and combat desertification and deforestation;
• Creating employment opportunities across all stages of the value chain, focusing on women and vulnerable groups;
• Developing processing facilities that meet European Union (EU) standards for decent work and product quality, improving export potential.