Klimasensibles Wasserressourcenmanagement in Zentralasien

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2196.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Dr. Caroline Milow 
  • Partnerländer: Zentralasien NA, Kirgistan, Kasachstan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die für das Wasserressourcenmanagement zuständigen nationalen und regionalen Organisationen setzen klimasensibles integriertes Wassermanagement regional abgestimmt um.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Wasserressourcen

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:19 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 2 500 000Euro

  • Europäische Union (EU): 7 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    24.11.2022 - 31.08.2028
  • Aktuelles Projekt:01.03.2023 - 31.08.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41010 Umweltpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der Klimawandel erhöht die geopolitischen, sozioökonomischen und ökologischen Spannungen rund um Wasser, Energie und Landnutzung in Zentralasien. Schon heute ist die aride Region Gletscherschwund und Wüstenbildung sowie Extremereignissen wie Überschwemmungen und Dürren stark ausgesetzt. Da die Mehrheit aller Wasserressourcen grenzüberschreitend sind und Menschen gemacht und Klima bedingt immer weniger werden, ist eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg von großer Bedeutung. Laut dem Bericht des „Intergovernmental Panel on Climate Change" im Jahr 2022 werden massive Klimafolgen für die Ernährungssicherheit erwartet – beispielsweise in Form von Ernteausfällen oder steigenden Lebensmittelpreisen.

Ziel
Die regionale Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft Zentralasiens ist ausgebaut. Wasserressourcen werden klimasensibel und integriert genutzt.

Vorgehensweise
Das Projekt organisiert einen Dialog zwischen den Vertreter*innen nationaler und regionaler Organisationen in den Flusseinzugsgebieten Amu Darya und Syr Darya. Dabei geht es darum, Informationen und Erfahrungen auszutauschen sowie Wissen zum klimasensiblen integrierten Wasserressourcenmanagement (IWRM), Planung, internationalem Wasserrecht und Wasserdiplomatie auszubauen. Zudem erstellt das Projekt ein Fortbildungskonzept und Lehrmaterialien zu praxisorientiertem IWRM für die Wassermanager*innen der zuständigen Organisationen und bietet Fortbildungen an.
Das Projekt unterstützt ferner dabei, die Wasserqualität besser zu überwachen – ausgerichtet an der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union. Dabei werden die Methoden analysiert, mit denen die Länder ihr Grundwasser kontrollieren. Zudem fördert das Projekt den regionalen Austausch und die Zusammenarbeit mit Aktivitäten anderer Geber, um die Messmethoden zu vereinheitlichen. Eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe beschäftigt sich gleichzeitig damit, das Mess- und Überwachungssystem für Wasserressourcen am Amu Darya und Syr Darya zu verbessern. Mit anderen Gebern werden Messpunkte an regional bewirtschafteten Bewässerungskanälen analysiert, ausgewählt und installiert. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Climate change is intensifying the geopolitical, socio-economic and environmental tensions around water, energy and land use in Central Asia. This arid region is already suffering glacier shrinkage and desertification, along with extreme events such as flooding and droughts. Since the majority of water resources are transboundary and are dwindling as a result of climate change and human activity, good cross-border cooperation based on trust is of immense importance. The report published in 2022 by the Intergovernmental Panel on Climate Change expects climate change to have a massive impact on food security – for example in the form of harvest failures or rising food prices.

Objective
Regional cooperation on water resources management in Central Asia has been consolidated. A climate-sensitive, integrated approach to water resources management is also being taken.

Approach
The project has organised a dialogue between representatives of national and regional organisations in the Amu Darya and Syr Darya river basins. The aim is to share information and experience and expand knowledge about climate-sensitive, integrated Water Resources Management (IWRM), planning, international water law and water diplomacy. The project is developing a training concept and teaching resources on practice-oriented IWRM for water managers in the responsible organisations. It also offers training courses.
In addition to this, the project provides support for efforts to better monitor water quality – along the lines of the European Union’s Water Framework Directive. This involves analysing methods that the countries can use to monitor their groundwater. The project also supports a regional exchange of ideas and collaboration with the activities of other donors with the aim of standardising measuring methods. At the same time, an intergovernmental working group is focusing on improving systems for measuring and monitoring water resources on the Amu Darya and Syr Darya rivers. It is working with other donors to analyse, select and install measuring points on irrigation channels that are regionally managed.