Soziale Inklusion benachteiligter Bevölkerungsgruppen (SoRi III) im Westbalkan

SORI

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2180.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Svetlana Zdravkovska 
  • Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die soziale und wirtschaftliche Inklusion benachteiligter Gruppen in den Westbalkanstaaten ist gestärkt

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Netzwerk der Gemeindeverbände in Südost Europa (Network of Associations of Local Authorities of South East Europe)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2019.2211.1

    Soziale Grundrechte für benachteiligte Bevölkerungen (SoRi II)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.09.2015 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.11.2022 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15160 Menschenrechte

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
In Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien und Serbien ist der Beitritt zur Europäischen Union (EU) erklärtes politisches Ziel. Reformen in der Sozialpolitik und soziale Inklusion werden dadurch vorangetrieben. Tatsächliche Fortschritte in diesem Bereich sind jedoch langsam und das Leave-no-one-behind-Prinzip wird nur bedingt umgesetzt.
Zu den sozial und wirtschaftlich am meisten benachteiligten Gruppen gehören ethnische Minderheiten (insbesondere Roma), Menschen mit Behinderungen, alleinerziehende Mütter, ältere Menschen, Opfer von (häuslicher) Gewalt, Angehörige der LGBTIQ+-Gemeinschaft, Menschen im ländlichen Raum und Rückkehrende aus EU-Staaten. Sie sehen sich mit praktischen Problemen konfrontiert wie einer unzureichenden Infrastruktur, einem eingeschränkten Zugang zu allgemeiner und beruflicher Bildung, zu Gesundheitsdienstleistungen, einer fehlenden Kinderbetreuung, sowie einer insgesamt mangelhaften sozialen Absicherung. Außerdem ist es für viele Angehörige dieser Gruppen schwierig, eine regelmäßige Arbeit zu finden.
Hinzukommt, dass viele staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen nicht über ausreichende Finanzmittel sowie die erforderlichen Fähigkeiten und Daten verfügen, um bedarfsorientierte Dienstleistungen zu schaffen und anzubieten.

Ziel:
Kommunalverwaltungen in den Ländern des westlichen Balkans verbessern die soziale und wirtschaftliche Inklusion von besonders benachteiligten Gruppen auf lokaler Ebene.

Vorgehensweise:
Das Projekt versetzt lokale Akteure in die Lage, Strategien zu erkennen, zu entwickeln und anzuwenden, durch die sie die Einhaltung der Rechte für benachteiligte Gruppen gewährleisten und deren Zugang zu Sozialleistungen sicherstellen können. Zu konkreten Aktivitäten gehören Sensibilisierungsmaßnahmen, die Schaffung von Kindertagesstätten, eines inklusiven Katastrophenschutzes, mobiler Sozialarbeiterteams und Foren für den gesellschaftlichen Dialog.

Schwerpunkt des Projekts sind drei Handlungsfelder:
• Den regionalen Dialog zur sozialen Inklusion fördern, um Erfahrungen auszutauschen und Lokalverwaltungen dabei zu unterstützen, die soziale Inklusion auf lokaler und nationaler Ebene besser zu fördern.
• Gemeinden in die Lage versetzen, bedarfsorientierte soziale Ansätze einzuführen, die auf den Ergebnissen von Sozialraumanalysen basieren und somit eine faktenbasierte Entscheidungsfindung vor Ort gewährleisten
• Benachteiligte Gruppen durch soziale Betreuung dabei unterstützen, inklusive Arbeitsplätze zu finden.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:
Accession to the European Union is a declared political goal of Albania, Bosnia and Herzegovina, Kosovo, North Macedonia and Serbia. This drives social policy reforms and inclusion. However, real pro-gress in this area is slow, and implementation of the ‘leave no one behind’ principle is limited.
The most socially and economically disadvantaged groups include ethnic minorities (especially Roma), people with disabilities, single mothers, elderly people, victims of (domestic) violence, the LGBTIQ+ community, people in rural areas, as well as returnees from the EU countries. They face practical problems like inadequate infrastructure, limited access to education or childcare, social protection and health services. Many struggle to find and keep employment as well. In addition, state and non-state entities lack the sufficient funds, capabilities and the relevant data to design and offer needs-oriented services.

Objective:
Local governments in the Western Balkans are improving the social and economic inclusion of vulnerable groups at local level.

Approach:
The project enables local actors to identify, develop and apply strategies to ensure rights and access to services for disadvantaged groups. Concrete activities include awareness-raising, day care centres, inclusive disaster risk management, mobile outreach teams and social dialogue forums.

The project focuses on three fields of action:
• Fostering regional dialogue on social inclusion to share experiences and assist local govern-ment associations in better promoting social inclusion locally and nationally
• Enabling municipalities to introduce needs-oriented social approaches based on the findings of social mappings, thus also ensuring evidence-based decision-making locally
• Supporting disadvantaged groups in finding inclusive employment using the social mentoring methodology.