Entwicklung der Grundlagen für eine grüne Wasserstoffwirtschaft in Kenia
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2174.5
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Kevin Kerigu Mwangi kevin.mwangi@giz.de
- Partnerländer: Kenia
Zusammenfassung
- Ziele:
Kenia verfügt über wesentliche institutionelle, rechtliche und personelle Voraussetzungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung mit grünem Wasserstoff und seinen Derivaten.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Energy and Petroleum
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:6 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 30.04.2024 - 30.04.2028 - Aktuelles Projekt:01.05.2024 - 30.04.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Hauptziel
CRS-Schlüssel
23110 Energiepolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Kenias Ausstoß an Treibhausgasen (THG) hat sich seit 2000 verdoppelt. Dabei sind die Landwirtschaft und der Verkehr die größten Verursacher. Grünen Wasserstoff und seine Folgeprodukte wie Ammoniak oder Methanol einzusetzen, kann langfristig zum Klimaschutz beitragen und neue kohlenstoffarme Industrien aufbauen.
Kenias Regierung möchte deshalb die Potenziale der grünen Technologien nutzen und das Land als führenden Standort etablieren, um aus Ökostrom grünen Wasserstoff und Folgeprodukte zu erzeugen. Jedoch fehlen dafür die institutionellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen. Gleichzeitig verfügen Verantwortliche in der Energiewirtschaft nicht über die fachlichen Kompetenzen und praktischen Erfahrungen.
Ziel
Kenia hat die wesentlichen institutionellen, rechtlichen und personellen Voraussetzungen geschaffen, um die klimafreundliche wirtschaftliche Entwicklung mit grünem Wasserstoff und seinen Folgeprodukten voranzutreiben.
Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt Kenia dabei, Grundlagen für eine grüne Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. Dafür berät es Entscheidungstragende darin, Gesetze für eine Wasserstoffwirtschaft zu schaffen.
Außerdem entwickelt und verankert das Projekt mit kenianischen Berufsbildungs- und Hochschuleinrichtungen Ausbildungsinhalte zu Wasserstoff.
Schließlich erhalten die Bevölkerung und besonders wirtschaftliche Entscheidungstragende Wissen und Informationen, damit sie zum Nutzen von grünem Wasserstoff und seinen Folgeprodukten sensibilisiert sind.
Stand
Februar 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
Kenya’s greenhouse gas (GHG) emissions have doubled since 2000, with agriculture and transport the biggest emitters. Using green hydrogen and its downstream products, such as ammonia or methanol, can contribute to climate change mitigation in the long term and develop new, low-carbon industries.
The Kenyan Government therefore wishes to utilise the potential of green technologies and establish the country as a leading centre for the generation of green hydrogen and its derivatives from green electricity. However, the institutional and economic frameworks required to do this are limited. At the same time, energy industry officials possess insufficient technical expertise and practical experience.
Objective
Kenya has put in place the key institutional, legal and staffing conditions needed to drive forward climate-friendly economic development with green hydrogen and its downstream products.
Approach
The project supports Kenya in laying the foundations for a green hydrogen economy and advises decision-makers on the creation of relevant legislation.
The project also works with Kenyan vocational training and higher education institutions to develop and mainstream hydrogen-related training content.
Finally, it delivers knowledge and information to the population and above all economic policy-makers, thus raising their awareness of the benefits of green hydrogen and its downstream products.
Latest update
February 2025