Wassersicherheit für klimaresiliente Städte in Peru

Gestión del agua resiliente al clima en las ciudades

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2144.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Ansprechpartner: Ana Isabel Moreno Morales 
  • Partnerländer: Peru

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Siedlungswasserwirtschaft in peruanischen Städten ist an den Erfordernissen der Wasserversorgungssicherheit und Klimaresilienz ausgerichtet.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerio de Vivienda, Construcción y Saneamiento

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): 5 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    04.10.2023 - 31.10.2028
  • Aktuelles Projekt:01.11.2023 - 31.10.2028

Sonstige Beteiligte

  • Arge AKUT-Dorsch Impact GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    14015 Erhaltung von Wasserressourcen (einschließlich Datenerhebung)

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Wasserressourcen in Peru sind sehr ungleich verteilt. Der Großteil der Bevölkerung lebt in schnell wachsenden Städten mit geringen Niederschlägen.
Wassernachfrage und -verschmutzung nehmen drastisch zu und werden durch Klimawandel und extreme Wetterereignisse verschärft.
Die Landwirtschaft, die über 90 Prozent des verfügbaren Wassers beansprucht, ist besonders anfällig für Wasserknappheit und konkurriert mit dem häuslichen Wasserbedarf.

Ziel
Peru richtet seine Politik, Strategien, Planung und Investitionen an den Anforderungen der Wassersicherheit aus.

Vorgehensweise
Das Projekt baut auf den Erfolgen seines Vorgängerprojekts auf und arbeitet in vier Schwerpunkten:

Langfristig planen: Planungs- und Managementinstrumente berücksichtigen, wie sich der Klimawandel langfristig auf Wasserangebot und -nachfrage auswirkt.

Gute Praktiken replizieren: Wasserversorgungsunternehmen teilen gute Praktiken, wie Frühwarnsysteme für Überschwemmungen und Dürren, landesweit mit anderen Unternehmen.

Mit der Privatwirtschaft zusammenarbeiten: Unternehmen entwickeln Geschäftsmodelle, die Wasserressourcen schützen – wie durch Wiederverwendung von behandeltem Abwasser in der Landwirtschaft.

Technisches und operatives Personal aus- und weiterbilden: Öffentliche Institutionen etablieren ein duales Ausbildungssystem nach deutschem Vorbild und führen ein Weitebildungsprogramm in Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) ein.
Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beteiligt sich finanziell am Projekt.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

Water resources in Peru are distributed very unequally. The majority of the population lives in rapidly growing cities with little rainfall.
Water pollution and the demand for water are rising dramatically, and this is exacerbated by climate change and extreme weather events.
Agriculture, which uses more than 90 per cent of the available water, is particularly vulnerable to water scarcity and is competing with household water needs.

Objective

Peru is aligning its policies, strategies, planning and investment with requirements for water security.

Approach

The project is building on the successes of its predecessor, and works in four main areas:

Longterm planning: Planning and management instruments consider the long-term impacts of climate change on water supply and demand.

Replicating good practices: Water utilities share good practices like early warning systems for floods and droughts with other businesses nationwide.

Cooperating with the private sector: Companies develop business models that protect water resources, such as reusing treated wastewater in agriculture.

Providing training and continuing education for technical and operational staff: Public institutions are establishing a dual vocational training system based on the German model and implementing a continuing education programme in cooperation with the Association of Swiss Wastewater and Water Protection Professionals (VSA).

The Swiss State Secretariat for Economic Affairs (SECO) contributes financially to the project.