Deutsch–indisches Programm für Green Skills IGGSP
Projektdetails
- Projektnummer:2022.2136.4
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2B00 Asien II
- Ansprechpartner: Mohamed Omar Badran mohamed.badran@giz.de
- Partnerländer: Indien
Zusammenfassung
- Ziele:
Berufsbildung und Beschäftigung in Indien sind in ausgewählten grünen Berufen, insbesondere für Frauen, verbessert
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Skill Development and Entrepreneurship
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 6 000 000 Euro - Aktuelles Projekt:6 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 22.01.2024 - 31.12.2027 - Aktuelles Projekt:01.01.2024 - 31.12.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11330 Berufliche Bildung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Der Übergang zu einer grüneren, umweltfreundlicheren Wirtschaft schafft Möglichkeiten für Wirtschaftswachstum und Umweltschutz. Sie unterstreicht aber auch die Notwendigkeit eines gleichberechtigten Zugangs zu Kompetenzentwicklung und grünen Arbeitsplätzen. Das Geschlechtergefälle bei fachlichen Kompetenzen in grünen Berufen muss überwunden werden; denn nur so können Frauen, Männer und marginalisierte Gruppen gleichermaßen an der grünen Wirtschaft teilhaben und davon profitieren.
In Indien können die Förderung der Geschlechtergleichheit in der Berufsbildung und ein besserer Zugang zu grünen Berufen einen großen Beitrag zur Eindämmung der Armut, zum Klimaschutz und zur Senkung des Verbrauchs natürlicher Ressourcen leisten. Sie bieten jedoch nicht nur Chancen, sondern sind auch mit Herausforderungen verbunden. Dies gilt insbesondere für neue Wirtschaftszweige wie die Elektrofahrzeug- und Solarbranche, die traditionell männerdominiert sind.
Die Berufsbildung und die Beschäftigungsmöglichkeiten in ausgewählten grünen Berufen – insbesondere für Frauen – sind verbessert.
Das Projekt nimmt die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Geschlechterungleichheit in der beruflichen Bildung für grüne Berufe in Angriff. Um seine Ziele zu erreichen, setzt das Projekt auf einen dreigeteilten Ansatz:
Geschlechtergerechte Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen fördern: Das Projekt passt Schulungsmaterial für die Berufsbildung an, bietet individuelle Orientierung und Berufsberatung für Mädchen und Frauen und optimiert die Lehrlingsausbildung sowie die Praxisphasen in Unternehmen.
Strukturelle Bedingungen verbessern: Das Projekt geht gezielt die Hindernisse an, die den Zugang von Frauen und Mädchen zur Berufsbildung erschweren. Dabei werden wichtige Aspekte wie Arbeitsplatzsicherheit, Transportmöglichkeiten zur Arbeitsstelle und Kinderbetreuung berücksichtigt. Zusätzlich wird ein internationales Benchmarking durchgeführt, um den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Indien und anderen Ländern zu fördern und gegenseitiges Lernen zu erleichtern.
Lehrpläne für internationale Arbeitskräftemobilität standardisieren: Gemeinsam mit dem indischen Ministerium für Kompetenzentwicklung und Unternehmertum arbeitet das Projekt an der Angleichung von Ausbildungslehrplänen an deutsche und internationale Standards. Damit unterstützt es die indischen Ausbildungseinrichtungen bei der Vermittlung kohärenter, international anerkannter Qualifikationen.
Projektbeschreibung (EN)
Context:
The shift towards a greener, more eco-friendly economy creates opportunities for economic growth and environmental protection. However, it also highlights the need for equitable access to skills development and green jobs. Addressing the gender gap in green skills is essential. This approach ensures that women, men, and people from marginalised groups can equally participate in and benefit from the green economy. In India, focusing on gender equality within technical and vocational education and training (TVET) and expanding access to green jobs can play an important role in addressing poverty, climate change, and natural resource depletion. This focus, however, presents both challenges and opportunities, particularly in emerging fields like electric vehicles (EV) and solar energy.
Objective:
Vocational education and training as well as employment opportunities in selected green occupations n India have been improved, especially for women.
Approach:
The project addresses gender disparity challenges in TVET within green occupations. To achieve its bjectives, the project takes a three-pronged approach:
§ Promoting gender-equitable education and training programmes: The project adapts
vocational training materials, provides tailored orientation and career guidance for girls and women, and adjusts apprenticeship as well as practical phases in companies.
§ Improving structural conditions: The project addresses barriers that limit access to TVET for women and girls, including issues related to workplace safety, transportation, and childcare. Additionally, it conducts international benchmarking to facilitate peer learning between India and other countries.
§ Standardising curricula for international mobility: In collaboration with the Indian Ministry of Skill Development and Entrepreneurship, the project works on aligning training curricula with German and international standards. This measure supports Indian training institutions in providing consistent, internationally recognised qualifications