Erschließung des Blue-Economy-Potenzials von Meeresschutzgebieten (MMA/MPAs) in kleinen karibischen Inselentwicklungslän

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2112.5
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Ansprechpartner: Sabine Klaus 
  • Partnerländer: Caribbean Community, Dominica, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die meeresbasierte Entwicklung in Küstengemeinden in und um Meeresschutzgebiete in der Ostkaribik ist stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Caribbean Community Secretariat

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 950 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    05.12.2024 - 30.06.2028
  • Aktuelles Projekt:01.07.2025 - 30.06.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41010 Umweltpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Blue Economy in Meeresschutzgebieten der Ostkaribik fördern

Ausgangssituation
Die Meeres- und Küstenökosysteme der Ostkaribik bieten eine einzigartige biologische Vielfalt. Sie sind 50-mal größer als ihre Landfläche, liefern wichtige Ressourcen für die Bevölkerung und sind bedeutend für die wirtschaftliche Entwicklung der Küstenregionen.
Allerdings sind die Ökosysteme der Karibik stark degradiert. Mangrovenflächen sind zunehmend zerstört und Korallenbedeckung sowie Seegrasbestand gehen zurück. Zu den größten Stressfaktoren zählen der Klimawandel, die Meeresverschmutzung, Ressourcenübernutzung und die Zerstörung der Küsten- und Meereslebensräume.
Trotz politischer Initiativen und mariner Schutzzonen, bleiben viele Herausforderungen ungelöst. Die Küstengemeinden und Privatwirtschaft müssen besser an Entscheidungen beteiligt und Schutzmaßnahmen zudem effizienter umgesetzt werden.

Ziel
Die Entwicklung in Küstengemeinden und um Meeresschutzgebieten in der Ostkaribik ist darauf ausgerichtet, eine Blue Economy umzusetzen: das heißt, die Meeres- und Küstenbiodiversität zu schützen und umweltfreundlich zu nutzen, um damit die Wirtschaft zu fördern.

Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet mit der Karibischen Gemeinschaft (Caribbean Community, CARICOM) zusammen. Es bezieht viele Beteiligte ein, allen voran lokale Verwaltungen staatlicher Behörden sowie die Privatwirtschaft, um den umweltfreundlichen Umgang mit Meeres- und Küstenressourcen zu fördern und gleichzeitig lokale Auswirkungen zu erzielen.
Dabei setzt es drei Komponenten um:
1. Es verbessert die Zusammenarbeit lokaler Verantwortlicher, um das Meeresschutzmanagement aufzubauen und eine inklusive Blue Economy zu fördern.
2. Es beteiligt die Privatwirtschaft besser an der Blue Economy, damit diese nachhaltige Geschäftsmodelle entwickelt, Unternehmen gründet sowie Einkommens- und Beschäftigungseffekte in Küstengemeinden erzielt.
3. Es verbreitet Erfahrungen und Wissen, um eine Blue Economy innerhalb der karibischen Gemeinschaft erfolgreich umzusetzen.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Promoting the blue economy in marine protected areas in the eastern Caribbean

Context
The marine and coastal ecosystems of the eastern Caribbean are home to unique biological diversity. They are 50 times larger than the land area, provide the population with important resources, and are key to the economic development of the coastal regions.
However, ecosystems in the Caribbean are severely degraded. Mangrove areas are being destroyed more and more, and coral coverage and seagrass are in decline. The biggest stress factors include climate change, marine pollution, overexploitation of resources and the destruction of coastal and marine habitats.
Despite political initiatives and marine protected areas, many challenges remain unresolved. Coastal communities and the private sector need to be better involved in decision-making. Conservation measures also need to be implemented more efficiently.

Objective
Development in coastal communities and around marine protected areas in the eastern Caribbean is geared towards implementing a blue economy: this means protecting marine and coastal biodiversity and making environmentally friendly use of it to foster the economy.

Approach
The project works with the Caribbean Community (CARICOM). It involves many stakeholders, especially the private sector and local administrations of government authorities in order to encourage environmentally friendly management of marine and coastal resources while achieving an impact locally.
As part of this, it implements three components:
1. It improves cooperation between local officials to develop marine conservation management and promote an inclusive blue economy.
2. It improves the private sector’s involvement in the blue economy to allow it to develop sustainable business models, establish companies and create income and jobs in coastal communities.
3. It disseminates experience and knowledge in order to successfully implement a blue economy within the Caribbean community.