Sektorvorhaben Biodiversität-Umwelt-Meere

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2106.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G330 Umweltpolitik, Biodiversität, Wald
  • Ansprechpartner: Silke Spohn 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben, Kap Verde, Ghana, Namibia, Senegal, Tunesien, Tansania, Südafrika, Sambia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Das BMZ gestaltet ausgewählte internationale und nationale entwicklungspolitische Prozesse und Initiativen für terrestrischen und marinen Biodiversitätserhalt und Umweltpolitik im Hinblick auf die Zielerreichung der Agenda 2030 und der Biodiversitätskonvention.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:18 200 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2019.2036.2

    Sektorvorhaben Meeresschutz

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    14.03.2019 - 31.08.2026
  • Aktuelles Projekt:01.10.2022 - 31.08.2026

Sonstige Beteiligte

  • ARGE adelphi consult Gmbh-GeoMedia GmbH-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Desertifikationsbekämpfung

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41030 Biodiversität

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Klima-, Biodiversitäts- und Verschmutzungskrisen bedrohen die Lebensgrundlagen aktueller und zukünftiger Generationen. Denn der Mensch hat bereits 75 Prozent der Ökosysteme an Land, 40 Prozent der Ökosysteme im Meer und 50 Prozent der Flüsse verändert.
Die Lebensgrundlagen zu erhalten, ist eine Voraussetzung, um Frieden und Wohlstand und letztlich menschliches Überleben zu sichern. Dies wird in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen adressiert. Besonders mit dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) hat sich die internationale Staatengemeinschaft dazu verpflichtet, die Biodiversität zu schützen, nachhaltig zu nutzen und dort, wo sie bereits zerstört ist, wiederherzustellen. Dies wird entlang der Ziele des Montreal-Kunming Globalen Biodiversitätsrahmens (Global Biodiversity Framework, GBF) umgesetzt.

Ziel
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gestaltet internationale und nationale entwicklungspolitische Prozesse und Initiativen mit, die eine ehrgeizige und tiefgreifende Umweltpolitik umsetzen. Das soll besonders die Biodiversität an Land und im Meer erhalten, um die Ziele der Agenda 2030 und des GBF der CBD zu erreichen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben berät das Referat „Umweltpolitik, Biodiversität, Wald, Meeresschutz" des BMZ dabei, Entwicklungspolitik umweltpolitisch auszurichten.
Zudem unterstützt es das BMZ, um die Entwicklungszusammenarbeit zu Umweltschutz – besonders zu Biodiversitätserhalt – zu steuern und weiterzuentwickeln sowie darüber in der Öffentlichkeit zu kommunizieren.
Es agiert dabei auch als Sekretariat für die Initiativen MeerWissen und Grüner Wert. Mit der Kooperation mit China und den afrikanischen Partnerländern Sambia und Namibia trägt das Vorhaben zur Verbreitung und Weiterentwicklung des globalen Standards „Grüne Liste" der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN Global Greenlist Standards) bei, um Schutzgebiete effektiver und gerechter zu schützen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

The climate, biodiversity and pollution crises are threatening the livelihoods of current and future generations. Human beings have already altered 75 per cent of terrestrial ecosystems, 40 per cent of marine ecosystems and 50 per cent of rivers.
Conserving the natural resources on which human life depends is essential for ensuring peace and prosperity and ultimately for the survival of the human race. This is addressed in the United Nations’ 2030 Agenda for Sustainable Development. With the Convention on Biological Diversity (CBD) in particular, the international community has committed to preserving and making sustainable use of biodiversity and to restoring it where it has already been destroyed. This is being done in line with the goals and targets of the Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework (GBF).

The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) contributes to the design of international and national development processes and initiatives that implement ambitious and far-reaching environmental policy. A key aim is to improve terrestrial and marine biodiversity conservation in order to achieve the Sustainable Development Goals of the 2030 Agenda and meet the goals and targets of the CBD’s GBF.

The programme advises BMZ’s ‘Environmental policy, biodiversity, forests, marine conservation’ division on the environmental design of development policy.
It also supports BMZ in steering and refining development cooperation on environmental protection – particularly biodiversity conservation – and with the associated public communication activities.
In addition, it acts as the secretariat for the MeerWissen and Green Value Initiatives. In cooperation with China and the African partner countries Namibia and Zambia, the programme contributes to the dissemination and refinement of the IUCN Global Green List Standards, with the aim of achieving fair and effective conservation results in protected and conserved areas.