Sektorgovernance Wasser

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2050.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
  • Ansprechpartner: Nayef Hammad 
  • Partnerländer: Jordanien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Anwendung der Prinzipien guter Regierungsführung im jordanischen Wassersektor hat sich verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Water and Irrigation-MWI

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:28 688 825 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2226.1

    Management von Wasserresourcen

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    07.06.2006 - 31.12.2026
  • Aktuelles Projekt:01.01.2023 - 31.12.2026

Sonstige Beteiligte

  • ARGE WEE Pros GmbH-Luvent Consulting
  • Deloitte GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Jordanien ist eines der wasserärmsten Länder der Welt und liegt weit unter der internationalen Wasserarmutsgrenze. Durch das Bevölkerungswachstum, die hohe Zahl an Flüchtlingen aus Syrien und die Auswirkungen des Klimawandels gerät die knappe Ressource noch mehr unter Druck. Die Grundwasservorkommen werden seit Jahrzehnten übermäßig genutzt, so dass die Versorgung gefährlich unsicher ist.
Hinzu kommt, dass die Institutionen des Wassersektors in ihrer langfristigen Planung nur bedingt auf Probleme wie Verfügbarkeit und eine veränderte Nachfrage eingehen. Dadurch wird es ihnen erschwert, die Ressource optimal zu verteilen. Gleichzeitig haben die Wasserversorgungsunternehmen Schwierigkeiten, das jetzige Dienstleistungsniveau und die Kontinuität des Betriebs der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung langfristig zu gewährleisten.

Ziel
Die Anwendung der Prinzipien guter Regierungsführung im jordanischen Wassersektor ist verbessert.

Vorgehensweise
Das Projektes beinhaltet fünf Hauptkomponenten:
- Wissen und Dialog im Sektor: den Informationsaustausch zwischen öffentlichen Stellen und Einrichtungen des Wassersektors verbessern, Fehlinformation vorbeugen und sicherstellen, dass relevantes Wissen zur Verfügung steht.
- Management des Leistungsmonitorings: das kürzlich eingerichtete Referat für das Leistungsmonitoring des Wassersektors (Utility Performance Monitoring Unit, UPMU) innerhalb des Ministeriums für Wasser und Bewässerung in seiner Kontroll- und Aufsichtsfunktion unterstützen. Dabei ist es das Ziel, die UPMU nach und nach zu einer unabhängigen Behörde auszubauen.
- Personelle Ressourcen und Führung: den Umgang mit den personellen Ressourcen durch optimierte Arbeitsprozesse und eine Weiterentwicklung der Führungskompetenzen verbessern.
- Management von Rohwasser: eine neue Betriebsstruktur und ein digitales Tool für die Planung und Verteilung von Rohwasser entwickeln, womit besser auf den Klimawandel reagiert werden kann.
- Digitalisierung und Datensicherheit: Daten und Computersysteme der Institutionen des Wassersektors vor externen Bedrohungen schützen und das landesweite Geoinformationssystem ausweiten, um den Informationsaustausch zwischen den Einrichtungen voranzubringen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Jordan is one of the most water-scarce countries in the world and is far below the international water poverty line. Pressure on the limited available resources is increasing due to the growing population, the large number of Syrian refugees and the effects of climate change. Groundwater resources have been overused for decades, leaving supplies perilously uncertain.
The water-sector institutions’ long-term planning does not fully address issues such as the availability of resources and changes in demand, making it harder for them to optimally allocate resources. At the same time, the water utilities who distribute water and treat wastewater are struggling to maintain their service delivery levels and ensure the continuity of their operations.

Objective
Jordan’s water-sector institutions are applying the principles of good governance.

Approach
The project approach is based on five main components:
- Sector information and dialogue: improving the exchange of information between the public and water-sector institutions, preventing misinformation and ensuring the provision of relevant information.
- Performance monitoring management: supporting the recently established Utility Performance Monitoring Unit (UPMU) in the Ministry of Water and Irrigation in their monitoring and regulatory role, aiming to gradually develop the UPMU into an independent regulator.
- Human Resources management and leadership: improving the human resources management by optimising the HR work processes and enhancing leadership skills.
- Bulk water management: establishing a new operational structure and a digital tool for bulk water planning, allocation and management for better response to climate change.
- Digitalisation and data security: protecting the data and IT systems of water-sector institutions from external threats and expanding the national, geographical information system to advance data exchange between the sector institutions.