Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Tansania

Improving Health Care Provision in Tanzania

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.2029.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Kai Straehler-Pohl 
  • Partnerländer: Tansania

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die sexuelle und reproduktive Müttergesundheit und die Neugeborenengesundheit sind in ausgewählten Projektregionen verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Health

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:14 100 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 2 100 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2220.4

    Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Tansania

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    03.03.2010 - 31.03.2026
  • Aktuelles Projekt:01.04.2023 - 31.03.2026

Sonstige Beteiligte

  • ARGE Health Focus GmbH-evaplan GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    12110 Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen in Tansania hat sich erheblich verbessert. Die Müttersterblichkeit ist zwischen 2000 und 2016 um ca. 40 Prozent gesunken und die Nutzung moderner Familienplanungsmethoden hat sich fast verdoppelt.
Nichtsdestotrotz sind weitere Fortschritte erforderlich, um die Gleichstellung von Frauen in ihren sexuellen und reproduktiven Rechten zu erreichen und ihre Gesundheit zu gewährleisten. Geburten sind weiterhin gefährlich für Mütter und Babys. Frühe Schwangerschaften hindern junge Frauen, ihr Potenzial in Bildung und Beruf voll auszuschöpfen.
Eine Hauptursache für diese geschlechterspezifische Benachteiligung ist die ungenügende Qualität der reproduktiven Gesundheitsdienste, besonders im Hinblick auf die Bedürfnisse junger Menschen.

Ziel
Reproduktive Gesundheitsdienste in der Region Tanga sind aufgewertet und die Gesundheit von Müttern sowie die Gesundheit von Neugeborenen ist verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet mit Partner*innen in Regierung und der Gesellschaft auf vier Themenfelder, um sein Ziel zu erreichen:
Geburtshilfe und Neugeborenenversorgung: Das Vorhaben baut die Versorgung von geburtshilflichen Notfällen und kranken oder frühgeborenen Babys aus. Gesundheitspersonal wird fortgebildet und wichtiges medizinisches Gerät bereitgestellt.
Reproduktive Gesundheit und Familienplanung: Das Vorhaben schult Fachkräfte und stattet Gesundheitseinrichtungen aus für eine jugendfreundliche Beratung. Über lokale Nichtregierungsorganisationen werden Jugendliche in Sekundarschulen aufgeklärt.
Planung von Gesundheitsdiensten: Das Vorhaben fördert die Digitalisierung und schult Gemeindevertretungen aller Geschlechter und Altersgruppen, ihre Belange in die Planung einzubringen.
Universelle Krankenversicherung: Das Vorhaben berät zur Kostenkontrolle, schult Personal in Krankenkassen und Aufsichtbehörden, und unterstützt die Mitgliederwerbung im großen selbstständigen Sektor.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The sexual and reproductive health of women in Tanzania has significantly improved. Maternal mortality fell by nearly 40 per cent and the use of modern family-planning methods almost doubled between 2000 and 2016.
Nonetheless, more progress is needed for women to achieve equality in terms of women’s sexual and reproductive health and rights. Births remain dangerous for mothers and babies alike. Many young women struggle to unlock their full education and career potential due to early pregnancies.
A main reasons for this gender-based discrimination is the inadequate quality of reproductive health services, especially when it comes to addressing the needs of young people.

Objective
Reproductive health services in the Tanga region are upgraded and the health of mothers and newborn babies is improved.

Approach
The project works with partners in government and civil society on four thematic areas to reach its objective:
Obstetric and neonatal care: The project develops a system of comprehensive care for obstetric emergencies and sick or premature babies. This is done by providing training to health workers in health centres and hospitals and making essential medical equipment available.
Reproductive health and family planning: The project trains specialists and equips health facilities to provide youth-friendly health services. It works with local NGOs to provide comprehensive education to young people in secondary schools.
Planning health services: The project promotes digitalisation and trains community representatives of all genders and age groups to engage in planning and budgeting.
Universal health insurance: The project advises on expenditure management, trains staff of health insurers and regulators, and supports enrolment of members in the large informal sector.