Globalvorhaben Nachhaltige Agrarsysteme und Agrarpolitik

Projektdetails

  • Projektnummer:2022.0123.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G510 Agrarsysteme und Agrarlieferketten
  • Ansprechpartner: Thomas Heindrichs 
  • Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.

Zusammenfassung

  • Ziele:

    siehe WiMa

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    zuständiges Ministerium des jeweiligen Partnerlandes

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:49 999 500 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    06.12.2022 - 31.12.2028
  • Aktuelles Projekt:01.03.2023 - 31.12.2028

Sonstige Beteiligte

  • CEFE International GmbH
  • Dorsch Impact GmbH
  • denkmodell GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Desertifikationsbekämpfung

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    31110 Landwirtschaftspolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
In der Agenda 2030 der Weltgemeinschaft ist es ein prioritäres Entwicklungsziel, den weltweiten Hunger zu beenden. Derzeitige Agrar- und Ernährungssysteme sind nicht geeignet, eine ausreichende und gesunde Ernährung für alle Menschen zu jeder Zeit und innerhalb der planetaren Grenzen zu gewährleisten. Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Urbanisierung sowie wachsende soziale Ungleichheit und Konflikte setzten Agrar- und Ernährungssysteme zunehmend unter Veränderungsdruck.

Ziel:
Transformationsprozesse zu nachhaltigen Agrarsystemen sind in Indien, Sambia, Kenia, Kamerun, Nigeria, Togo, Madagaskar, Burkina Faso und Mali sowie auf regionaler und globaler Ebene gestärkt.

Vorgehensweise:
Das Vorhaben unterstützt kooperierende Länder dabei, ihre Agrarsysteme zu transformieren. Es greift lokale Wirkungen und Partnerschaften auf und ergänzt sie durch Ansätze nationaler Politikberatung. Auf globaler Ebene werden die Länderbeiträge mit regionalen Austauschformaten verbunden und durch Beratungsinputs globaler Wissensträger*innen unterstützt.
Dabei arbeitet das Globalvorhaben in fünf Handlungsfeldern:
1. Die Transformative Agrarpolitik fördert politische Reformansätze. Dabei ist es wichtig, dass diese Ansätze bereichsübergreifend angelegt sind und somit die Agrarpolitik mit Themen wie Ernährungssicherung, Klimaschutz und Biodiversitätserhalt verknüpfen.
2. Die Skalierung erfolgreicher Praktiken unterstützt dabei, erprobte Lösungsansätze und Innovationen zu verstetigen und zu institutionalisieren.
3. Beiträge der Zivilgesellschaft einbeziehen, indem nichtstaatliche Akteur*innen, vor allem Frauen und Jugendliche, an den Reformagenden beteiligt sind.
4. Die Harmonisierung von Förderbeiträgen soll die nationalen Finanzierungslandschaften umgestalten und zusätzliche Finanzmittel und Förderbeiträge erschließen, um die Reformagenden zu unterstützen.
5. Nationale und globale Agenden verknüpfen, um nationale Reformprozesse zu stärken und die Debatte zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme zu bereichern. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
One of the priority development goals of the international community’s 2030 Agenda is to end global hunger. Current agricultural and food systems are not able to guarantee adequate healthy nutrition for everyone at all times and within planetary boundaries. Not just climate change, population growth and urbanisation, but also growing social inequality and conflicts are increasingly putting agricultural and food systems under pressure to adapt.

Objective
Transformation processes that foster sustainable agricultural systems are strengthened in India, Zambia, Kenya, Cameroon, Nigeria, Togo, Madagascar, Burkina Faso and Mali, as well as at regional and global level.

Approach
The programme supports cooperating countries in transforming their agricultural systems. It draws on local impacts and partnerships and enhances these by providing national policy advice. At global level, the countries’ contributions are linked through regional exchange formats to transnational exchange, accompanied by advisory input from global knowledge carriers.

The global programme works in five fields of activity:
1. Promoting reform approaches through transformative agricultural policy. These approaches need to be cross-cutting and as such connect agricultural policy with other areas such as food and nutrition security, climate action and biodiversity conservation.
2. Scaling successful practices to provide support in consolidating and institutionalising tried-and-tested approaches and innovations.
3. Including input from civil society by involving non-state actors, above all women and young people, in the reform agendas.
4. Harmonising financial contributions with the aim of transforming the national funding landscapes and opening up access to additional funding and contributions to support the reform agendas.
5. Linking national and global agendas to strengthen national reform processes and enrich the debate on the transformation of agricultural and food systems.