Unterstützung benachteiligter peripherer Nachbarschaften durch Cash for Work-Maßnahmen im Libanon

Support of disadvantaged peripheral neighborhoods through cash for work measures in Lebanon

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.4061.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
  • Ansprechpartner: Bjoern Lobo Zimprich 
  • Partnerländer: Libanon

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Ein Beitrag zur Stärkung der sozio-ökonomischen Resilienzkapazitäten von Flüchtlingen und aufnehmenden Gemeinden ist geleistet.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Social Affairs

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:24 150 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    08.09.2021 - 30.06.2027
  • Aktuelles Projekt:01.07.2021 - 30.06.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11330 Berufliche Bildung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der Libanon durchlebt eine schwere politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Krise. Etwa drei Viertel der Bevölkerung leben in Armut. Einkommen und Jobmöglichkeiten sinken seit 2019 rapide. Da die Situation bereits lange besteht, kann vor allem die ärmere Bevölkerung diese nicht bewältigen.
Zudem dauert die humanitäre Krise an: Gemessen an der Zahl der Einwohner*innen hat der Libanon weltweit am meisten Geflüchtete aufgenommen, besonders aus Syrien. Wegen der schwachen Wirtschaft gibt es kaum Geld für öffentliche Leistungen und Unterstützung für schutzbedürftige Haushalte. Spannungen zwischen Menschen auf der Flucht und Mitgliedern der aufnehmenden Gemeinden nehmen daher zu. Junge Erwachsene, Geflüchtete, Frauen sowie Menschen mit Behinderung sind besonders stark betroffen.

Ziel
Die wirtschaftliche Situation von Geflüchteten und Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden ist verbessert und sie sind zunehmend in der Lage, mit der Krise umzugehen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben schafft befristete Beschäftigungsmöglichkeiten (Cash for Work, CfW) im Nordlibanon und der Region Akkar. Begünstigte arbeiten für 40 Tage und erhalten dafür Trainings und ein Einkommen. Das Vorhaben richtet sich an den Bedarfen von Frauen und Menschen mit Behinderung aus.
Die Arbeitenden verbessern die örtliche Infrastruktur, zum Beispiel indem sie öffentliche Plätze verschönern und instand setzen. Lokale Planungs- und Steuerungskomitees begleiten diese Arbeit. In ihnen sind Mitglieder der Gemeindeverwaltungen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und der Bevölkerung vertreten.
Parallel bereiten weitere Teilnehmende in Gemeindeküchen Mahlzeiten für bedürftige Haushalte zu. Auch gibt es Aktivitäten zu handwerklichen Tätigkeiten wie Nähen.
Durch diese Arbeiten trägt das Vorhaben dazu bei, die Lebenssituation in den Gemeinden zu verbessern. Gleichzeitig bringen sich die Cash-Worker*innen in ihren Gemeinden ein, fördern ihr Selbstbewusstsein sowie ihre mentale Gesundheit.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Lebanon is in the midst of a severe political, social and economic crisis. Around three quarters of the population lives in poverty. Income levels and job opportunities have been declining rapidly since 2019. The situation has persisted for a long time, and poorer sections of the population, in particular, cannot cope.
The humanitarian crisis is also ongoing: relative to the size of its population, Lebanon has taken in more refugees, particularly from Syria, than any other country in the world. Due to the weak economy, there is hardly any money for public services and support for vulnerable households, leading to growing tensions between refugees and host communities. Young adults, refugees, women and people with disabilities are particularly affected.

Objective
The economic situation of refugees and host communities has improved and they are in a better position to cope with the crisis.

Approach
The project creates temporary work opportunities (cash for work, CfW) in northern Lebanon and the Akkar region. Participants have 40 days of work, for which they receive training and an income. The project focuses on the needs of women and people with disabilities.
Workers improve the local infrastructure, for example by enhancing and maintaining public areas. The work is overseen by local planning and steering committees, whose members include representatives from local government, civil society organisations and the public.
Other participants prepare meals for vulnerable households in community kitchens. There are also activities involving handicrafts like sewing.
Through this work, the project helps to improve living conditions in the communities. At the same time, cash-for-work participants contribute to their communities and boost their self-confidence and mental health.