Nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2315.6
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Mattia Wegmann mattia.wegmann@giz.de
- Partnerländer: Albanien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Voraussetzungen für nachhaltige Einkommensmöglichkeiten im ländlichen Raum sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:14 361 562 Euro
Kombifinanzierung
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 4 150 000Euro
FCDO - Foreign, Commonwealth & Development Office (alt DFID): 1 636 033Euro
Vorgänger-Projekt
2017.2192.7
Nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 18.12.2018 - 30.06.2027 - Aktuelles Projekt:01.01.2023 - 30.06.2027
Sonstige Beteiligte
- ARGE AFC Agriculture&Finance Consu
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
32130 Entwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Das Vorhaben „Nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums" arbeitet mit der Privatwirtschaft und der albanischen Regierung zusammen, um den ländlichen Raum wettbewerbsfähiger zu machen und die dortigen Einkommen zu verbessern. Hierfür soll es die erforderlichen politischen Rahmenbedingungen schaffen und Innovationen in Landwirtschaft und Tourismus einführen, und innerhalb des Marktes nachbilden. Das Land strebt in diesem Zusammenhang einen EU-Beitritt an und fördert grünes Wachstum (Green Growth), Digitalisierung und Diversität.
Ziel
Es wird erstrebenswert, im ländlichen Raum in Albanien zu leben und zu arbeiten.
Vorgehensweise
Bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen legt das Vorhaben den Schwerpunkt auf die Gewächshausproduktion von Gemüse, Obstanbau und Milchviehwirtschaft. Landwirt*innen, die für Innovationen offen sind, übernehmen dabei beispielsweise biologische Verfahrensweisen zur Schädlingsbekämpfung und erhöhen dadurch Qualität und Produktionsmenge. Marktakteure wie Exporteure und öffentliche Einrichtungen sowie weitere Input gebende Stellen fördern und verbreiten Innovationen und erreichen viele Landwirt*innen, die die Verfahrensweisen weitgehend übernehmen.
Im Hinblick auf den Tourismus im ländlichen Raum fördert das Vorhaben Outdoor-Sport und Urlaubs- und Freizeitangebote sowie das Reiseziel-Management. So bieten beispielsweise mehrere auf den ländlichen Raum spezialisierte Anbieter und ein Reiseunternehmen eine Weintour an, mit der internationale Tourist*innen angezogen werden sollen. Ähnliche Unternehmen folgen diesem Modell und passen es an die jeweiligen Besonderheiten ihrer Region an.
Das Vorhaben fördert Partnerschaftsmodelle, um innovative Vorgehensweisen und Produkte zu testen. Sind sie erfolgreich, setzt es die gewonnen Rückschlüsse ein, um seinen staatlichen und privatwirtschaftlichen Partnern Anreize zu bieten und die Innovationen marktübergreifend nachzubilden. So entstehen konkrete Ergebnisse.
Außerdem sollen Landwirtschaft und Tourismusbranche im ländlichen Raum innovations- und wissensorientierter gestaltet werden. Hierfür müssen auch die Fähigkeiten staatlicher und privater Einrichtungen verbessert werden. Dies trifft vor allem vor dem Hintergrund des angestrebten EU-Beitritts zu.
Das Projekt „Nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums" wird kofinanziert durch die schweizerische Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.
Stand: Juni 2023
Projektbeschreibung (EN)
Context:
The project Sustainable Rural Development (SRD) works with businesses and the Albanian government to increase competitiveness and incomes in rural areas. The project seeks to build an enabling policy environment, establish innovations in agriculture and rural tourism and replicate them across the market. This takes place in the context of EU accession, promoting green growth and fostering digitisation and diversity.
Objective:
Rural areas in Albania are becoming attractive places to live and do business.
Approach:
In agricultural production the project focuses on greenhouse vegetables, fruits and dairy. For instance, innovative farmers are adopting biological pest control to increase quality and production. Market players such as input providers, exporters and public institutions promote and spread innovation to many farmers, leading to large-scale adoption.
In rural tourism the project promotes outdoor sports, agritourism and destination management. For instance, several agritourism providers and a tour operator have created a wine tour to attract international tourists. The model is being replicated by other agritourism providers and tour operators, creating tours based on their own unique selling points.
As such, partnerships are leveraged in order to test innovative processes and products. When projects are successful, the results are used to empower public and private partners to incentivise and replicate these innovations across the market, creating tangible results.
Besides fostering innovation, the project also aims to transform the entire agriculture and rural tourism sector into an innovation and knowledge-driven system. This includes improving the capabilities of public and private institutions, particularly towards EU Accession.
The SRD programme is co-financed by the Swiss Development Cooperation.
Last update:
Last update: März 2023