Wassersicherheit und Klimaresilienz in städtischen Gebieten in Tansania
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2284.4
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Dr. Tobias Godau tobias.godau@giz.de
- Partnerländer: Tansania
Zusammenfassung
- Ziele:
Klimaresilienz und Wassersicherheit in städtischen Gebieten sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Water
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:13 000 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 7 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
2018.2219.6
Förderung von Wassersicherheit und Klimaresilienz in städtischen Gebieten
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 21.03.2019 - 31.12.2026 - Aktuelles Projekt:01.09.2022 - 31.12.2026
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Katastrophenrisikomanagement
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Hauptziel
CRS-Schlüssel
14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Der Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung in Tansania hat sich verbessert, bleibt aber hinter den Zielen der Regierung zurück. Das hohe Bevölkerungswachstum, besonders in städtischen Gebieten, zerstörte Ökosysteme und Umweltverschmutzungen verknappen in vielen Regionen sichere Wasserressourcen. Etwa die Hälfte der Menschen in Tansania hatte 2022 keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die kommunale Wasserversorgung sowie der Umgang mit Abwässern sind dabei teils mangelhaft. Zudem sind die Wasserressourcen sehr ungleich verteilt. Der Klimawandel verschärft die Wasserknappheit weiter. Dies gefährdet die sozioökonomische Entwicklung des Landes.
Ziel
Die Bedingungen, um die Wassersicherheit in den Einzugsgebieten von mittelgroßen Städten zu verbessern, sind an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst.
Vorgehensweise
Das Vorhaben baut auf Erfahrungen des Vorgängermoduls auf und wendet die Ergebnisse zusätzlich auf die Städte Singida, Sumbawanga und Mpanda an. Es arbeitet dabei unter anderem in folgenden Bereichen:
• Es fördert Kompetenzen zur Klimaanpassung und organisiert Schulungen für Fachkräfte aus dem Wasserministerium, aus Wasser- und Sanitärunternehmen und in Kommunen. Dabei setzt es digitale Systeme ein, um beispielsweise Klimafolgen zu untersuchen.
• Es unterstützt, dass sich relevante Bereiche aus der öffentlichen Verwaltung mit privaten Unternehmen, besonders zu Klimaanpassung und Abwasserentsorgung, gemeinsam koordinieren. Dafür baut es in Stadtverwaltungen und Wasserbehörden Fachwissen auf, um Wassersicherheitspläne sowie klimaangepasste Wasser- und Sanitärdienstleistungen zu entwickeln.
Das Vorhaben trägt zudem zur Klimaanpassung bei, indem Wasserressourcen integriert genutzt und natürliche Ressourcen in Wassereinzugsgebieten geschützt werden. Dazu fördert es, dass verschiedene staatliche und privatwirtschaftliche Akteure zusammenarbeiten und besonders Frauen, Jugendliche und benachteiligte Gruppen in Planungen berücksichtigt werden.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Access to drinking water and sanitation in Tanzania has improved, but still falls short of the government’s targets. High population growth, especially in urban areas, destroyed ecosystems and environmental pollution are making safe water resources scarce in many regions. Around half of the people in Tanzania had no access to clean drinking water in 2022. The municipal water supply and the handling of wastewater are inadequate in various respects. In addition, water resources are very unevenly distributed. Climate change is further exacerbating water scarcity. This jeopardises the country’s socio-economic development.
Objective
The conditions for improving water security in the catchment areas of medium-sized cities are adapted to the challenges of climate change.
Approach
The project builds on the experience of the previous module and also applies the results to the cities of Singida, Sumbawanga and Mpanda. It works in a number of different areas. For example:
• It promotes climate change adaptation skills and organises training courses for experts from the Ministry of Water, water and sanitation companies and local authorities. It uses digital systems, for example to analyse climate impacts.
• It supports the joint coordination of relevant areas of public administration with private companies, particularly in climate change adaptation and wastewater disposal. To this end, it is building up expertise in municipal administrations and water authorities in order to develop water security plans and climate-adapted water and sanitation services.
The project also contributes to climate change adaptation by using water resources in an integrated manner and protecting natural resources in water catchment areas. To this end, it promotes cooperation between various public and private-sector actors and works to ensure that women, young people and disadvantaged groups are taken into consideration in planning