Zugang zu Recht für Frauen und Kinder

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2283.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Nora Loehr 
  • Partnerländer: Tansania

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Der Zugang zu Recht und der Schutz für Frauen und Kinder zur Vermeidung und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Constitutional and Legal Affairs

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.08.2022 - 31.08.2026
  • Aktuelles Projekt:17.08.2022 - 31.08.2026

Sonstige Beteiligte

  • GFA Consulting Group GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15180 Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Tansania liegt bei der Häufigkeit sexueller und geschlechtsbasierter Gewalt deutlich über dem regionalen Durchschnitt. Sexuelle und gewalttätige Übergriffe, oft durch (Ex-)Partner, psychische Gewalt sowie schädliche traditionelle Praktiken sind die häufigsten Formen. Betroffen sind neben Frauen und Mädchen auch Jungen, besonders im schulischen und familiären Umfeld.
Gerade bei vulnerablen Bevölkerungsgruppen fehlen oft das Wissen und Bewusstsein zu Rechten und Rechtsverletzungen. Gleichzeitig ist es notwendig, spezifische Expertise, insbesondere zur konsequenten Umsetzung eines opfer-/überlebendenzentrierten Ansatzes, bei der Strafverfolgung, Justiz und rechtlichen Beratung auszubauen sowie die Unterstützung für Überlebende zu verbessern, wenn es zu Gerichtsverfahren kommt. Auch sind Angebote der medizinischen Versorgung, (psycho-)sozialen Arbeit und Strafverfolgung unzureichend vernetzt, um Betroffene bestmöglich zu unterstützen. Der gesellschaftliche Diskurs und die Ächtung von geschlechtsbasierter Gewalt sind noch nicht in der Breite angekommen.

Ziel
Die Voraussetzungen für den Zugang zu Recht für Frauen und Kinder, besonders in Fällen von sexualisierter und geschlechtsbasierter Gewalt, sind verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet in drei Bereichen:
- Es unterstützt das Justizministerium dabei, rechtliche, institutionelle und soziale Ursachen zu identifizieren, die den Rechtszugang für Frauen und Kinder bei Gewalt erschweren. Zudem entwickelt es Reformempfehlungen.
- Es fördert Angebote staatlicher Stellen – inklusive der Polizei – sowie nichtstaatlicher Akteure wie Legal Aid Units, um Betroffene von geschlechtsbasierter Gewalt zu unterstützen.
- Es unterstützt gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern eine landesweite Kampagne, um geschlechtsbasierte Gewalt zu mindern. Mithilfe kreativer Formate wie Film und Theater sollen Debatten angestoßen, über Rechte und Rechtsverletzungen aufgeklärt sowie die Bekanntheit und Nutzung von Angeboten für Betroffene verbessert werden.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The incidence of sexual and gender-based violence in Tanzania is significantly higher than the regional average. It manifests itself in the form of sexual and violent assault (often perpetrated by current or former partners), psychological abuse and harmful traditional practices. Along with women and girls, it also affects boys, particularly at school and in family settings.
Meanwhile, vulnerable population groups are especially likely to lack awareness of their rights and when they have been violated. At the same time, an effort needs to be made to build specific expertise in law enforcement – particularly in establishing a victim- and survivor-centred approach – and to expand access to justice and legal advice, as well as to improve the support provided to survivors of violence in cases involving court proceedings. Tanzania's medical care providers, social and mental health services and law enforcement authorities are also not sufficiently networked to offer victims the best possible assistance.

Objective
The conditions for women and children to access justice, especially in cases involving sexual and gender-based violence, are improved.

Approach
The project is working in three areas:
- helping Tanzania’s Ministry of Constitutional and Legal Affairs to identify legal, institutional and social factors that make it difficult for women and children affected by violence to access justice. It is also developing recommendations on related reforms.
- promoting services offered by government entities (including the police) and non-governmental actors such as legal aid units in order to assist victims of gender-based violence.
- promoting a country-wide campaign to reduce gender-based violence. It is using creative formats such as film and theatre to encourage debates, make people aware of their rights and violations of those rights, and increase the uptake of services for victims of violence.