Erinnerungskultur und Stärkung der Resilienz in Odessa

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2256.2
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3900 Deutschland, Europa, Südkaukasus
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Ukraine

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Voraussetzungen bei der Stadtverwaltung von Odessa für eine angemessene Daseinsvorsorge für die Bevölkerung sind vor dem Hintergrund des Krieges verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Stadtverwaltung Odessa

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 225 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    26.08.2021 - 30.07.2024
  • Aktuelles Projekt:01.09.2021 - 30.07.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    16061 Kultur und Freizeit

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Im Oktober 2021 wiederholte sich zum 80. Mal der Jahrestag des „Massakers von Odessa". Bei diesem Ereignis sind zehntausende jüdische Bürger*innen durch rumänische Truppen, unter deutscher Beteiligung, brutal ermordet worden. Bisher fehlte ein Ort für Angehörige und Hinterbliebene der Opfer, um sich zu erinnern. Zudem mangelte es an einer Möglichkeit, sich über die Vergangenheit zu informieren und nachfolgende Generationen über die Geschehnisse aufzuklären. Das Projekt hat eine Gedenkstätte gebaut, um eine angemessene Erinnerungskultur zu ermöglichen.

Durch den russischen Angriffskrieg seit Februar 2022, von dem auch Odessa stark betroffen ist, hat sich die Ausgangslange des Projekts drastisch verändert. Hilfsgüter stehen im Vordergrund, mit der die Stadtverwaltung die Resilienz, das heißt Widerstandsfähigkeit, und Grundversorgung der Bevölkerung aufrechterhalten kann.

Projektziel
Die Voraussetzungen der Stadtverwaltung von Odessa, um eine Grundversorgung der Bevölkerung während des Krieges sicherzustellen, sind verbessert.

Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt dabei, Güter zu beschaffen, mit denen die städtische Grundversorgung aufrechterhalten werden kann. Dazu gehören Kleinbusse, Lastwagen, Müllfahrzeuge und Abschleppwagen sowie Treibstoff, die die kommunale Mobilität erhalten. Auch medizinische Güter wie Erste-Hilfe-Koffer wurden geliefert, damit Betroffene im Ernstfall schnell gesundheitliche Erstversorgung bekommen können. Das Projekt hat zudem dazu beigetragen, zahlreiche Wärmestuben mit leistungsfähigen Routern auszustatten, um die Internetverbindungen zu stabilisieren. Durch IT-Geräte wie Laptops und Drucker können die kommunalen Behörden die zahlreichen Binnenvertriebenen besser organisieren. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
October 2021 marked the 80th anniversary of the Odessa massacre, an event in which tens of thousands of Jewish citizens were brutally murdered by Romanian troops and German task forces. To date there has been no place of remembrance for relatives and surviving dependants. There is also a lack of opportunities to obtain information about the past and relate the events to subsequent generations. The project has built a memorial to facilitate an appropriate culture of remembrance.

Due to the Russian war of aggression since February 2022, which also has a major impact on Odessa, the project has changed drastically from its initial position. The main focus is on relief that the city's authorities can use to strengthen resilience and supply the population with basic provisions.

Goal
Odessa City Council's requirements to ensure basic provisions for the population during the war are improved.

Approach
The project provides support in procuring goods to maintain basic services in the city. These include small buses, lorries and fuel to maintain municipal mobility, as well as medical supplies such as first aid kits so that those affected can be treated quickly in emergencies. The project has also provided assistance in equipping numerous warm spaces with high-performance routers in order to stabilise internet connections. IT devices such as laptops and printers enable the municipal authorities to better organise the large number of internally displaced persons.

The project is training municipal employees in the procurement of goods and equipment. They learn to draw up competitive tenders and to procure goods that improve basic supplies, which they then direct to where they are required.